27.12.2020 21:00 Uhr

CNN-Reporter verliert seine kleine Tochter an Heiligabend

Es ist das schlimmste, was Eltern passieren kann - das eigene Kind stirbt. Für CNN-Reporter Andrew Kaczynski und seine Ehefrau Rachel Louise Ensign ist es wohl das traurigste und schlimmste Weihnachten ihres bisherigen Lebens.

@ andykaczynski/Instagram

Monatelang hoffte der TV-Journalist, dass seine kleine Tochter Francesca ihre heimtückische Krebserkrankung noch besiegen kann, doch das neun Monate alte Mädchen hat den schweren Kampf an Heiligabend verloren.

In den Armen ihrer Eltern schied Klein-Francesca am 24. Dezember aus dem Leben – dies teilte der Vater auf seinem Instagram-Account mit. „Schweren Herzens müssen wir euch mitteilen, dass Francesca letzte Nacht in den Armen ihrer Mama und ihres Papas verstorben ist.“

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Sie litt an einem Gehirntumor

Kaczynski zeigte die Kleine, die auch liebevoll „Bean“ oder „Beanie“ genannt wurde, auch gerne in den sozialen Netzwerken und ließ seine Follower an dem Alltag mit seinem schwerkranken Kind teilhaben. Dazu gehörten auch zahlreiche Krankenhausaufenthalte – unter anderem musste sich Francesca bereits mit fünf Monaten einer schweren Gehirnoperation unterziehen. Sie litt an einem äußerst aggressiven Hirntumor, der zum großen Teil nur bei Babys und Kleinkindern auftritt.

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Das letzte Lächeln an Papas Geburtstag

Der Journalist findet auf Instagram noch einmal rührende Worte zum Abschied seiner Tochter.

Zu einem letzten Bild von ihr, das sie zwar lächelnd, aber bereits an Maschinen angeschlossen zeigt, schreibt er: „Das war das letzte Lächeln, das Francesca mir schenkte. Es war an meinem Geburtstag am 30. November und es war das einzige, was ich an diesem Tag wollte. Obwohl sie zu diesem Zeitpunkt von ihrer Behandlung schon ernsthaft krank geworden war, gelang es ihr dennoch, Dada ein kleines Lächeln zu schenken. Wir vermissen sie sehr“.

Sechs glückliche Monate

In der ersten Hälfte ihres ersten Lebensjahres war Francesca offenbar noch gesund und konnte einige wenige Monate glücklich und ohne Schmerzen erleben. Auf Twitter veröffentlichte der Reporter ein Video, dass sie quietschfidel in einem süßen Pyjama zeigt. „Ich weiß, dass viele von euch Beans vor ihrer Krebsdiagnose im September nicht kannten. Sie hatte so einen Schwung, bevor sie mit der Behandlung begann. Und wir sind so glücklich, dass sie sechs normale Lebensmonate hat. Das war Ende Juli“, schrieb der 31-Jährige dazu.

Nachruf im Internet

Auf einer privat geschalteten Internetseite haben Andrew und seine Frau außerdem einen Nachruf veröffentlicht. „In ihrem kurzen Leben war Francesca ein aufgeschlossenes, mutiges und neugieriges Baby“, heißt es darin. „Sie hatte große, tiefbraune Augen, die alles verfolgten, was ihre Eltern taten. Sie liebte es zu essen und im Arm gehalten zu werden, besonders abends.“