Freitag, 15. Juni 2018 08:58 Uhr

Adele gedachte Opfern des Grenfell-Tower-Infernos

Adele erinnerte gemeinsam mit Trauernden an die Feuerkatastrophe in einem Hochhaus in London vor einem Jahr. Die 30-jährige Sängerin gesellte sich am Donnerstag (14. Juni) zu den Überlebenden, Hinterbliebenen, Kindern und Nachbarn an dem Ort, wo noch vor einem Jahr der Grenfell Tower im Westen Londons gestanden hatte, um ihnen „Respekt zu zollen“.

Adele gedachte Opfern des Grenfell-Tower-Infernos

Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Sie sang gemeinsam mit den anderen Anwesenden den Evergreen ‚Lean on Me‘ von Bill Withers und gedachte der Opfer des schrecklichen Feuers, das sich durch das 24-stöckige Gebäude fraß und 72 Menschen das Leben kostete. Danach gefragt, warum es ihr wichtig war, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen, sagte sie gegenüber dem Fernsehsender ITV: „Um meinen Respekt zu zollen.“

Die ‚Hello‘-Hitmacherin, die sich während der Gedenkveranstaltung sichtlich erschüttert zeigte, engagiert sich stark für ein Spendenprojekt, das sofort nach der Tragödie ins Leben gerufen wurde und Unterkünfte an die Menschen vermittelt, die durch das Feuer alles verloren haben.

Adele hatte sich unverzüglich engagiert

Außerdem hatte Adele sich bereits am Tag nach dem Unglück mit Opfern am Ort des Geschehens getroffen. Damals dankte sie auch den Feuerwehrleuten, die die ganze Nacht lang gearbeitet hatten, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und Menschen aus dem brennenden Gebäude zu holen. Die ‚Someone Like You‘-Sängerin hatte sich zudem bei einem ihrer Konzerte im vergangenen Jahr negativ über die britische Regierung geäußert, die nur weniger als der Hälfte der 256 in dem Gebäude lebenden Menschen eine dauerhafte Unterkunft verschafft hatte. Damals bezeichnete sie die Taten des zuständigen Gemeinderats als „verdammte Schweinerei“.

Neben Adele hatte sich auch Grime-Künstler Stormzy im Nachgang der Katastrophe negativ über die Regierung geäußert und kritisierte in seiner Performance bei den diesjährigen BRIT Awards insbesondere Premierministerin Theresa May.

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