15.04.2020 22:56 Uhr

Barbara Becker machte Erfahrungen mit rassistischen Anfeindungen

imago images / Andre Lenthe

Barbara Becker teilt ihre Erfahrungen mit Rassismus. Die Designerin ist die Tochter einer deutschen Lehrerin und eines afroamerikanischen Fotografen. Wegen ihrer Herkunft und ihres Aussehens habe sie oft Ablehnung zu spüren bekommen.

„Ich habe viel gesehen und viel gespürt. Ich bin sehr viel angeschaut und angestarrt worden“, berichtet die 53-Jährige. Momentan wohnt Barbara Becker in Miami. „Der Rassismus in Amerika ist viel spürbarer als in Deutschland“, ist sie sich sicher. „Hier merkst du, dass die Leute protestieren. Und dass sie sehr engagiert sind für ihr Land und einfach keine Lust haben, in einem Land zu leben, wo die Leute so auseinanderdividiert werden.”

Ehe mit Boris

In der NDR-Talkshow ‚Käpt’ns Dinner‘ spricht die Schauspielerin auch über ihre vergangene Ehe mit Boris Becker, mit dem sie die Söhne Elias (20) und Noah (26) hat. Das Verhältnis des Ex-Paares sei nach wie vor harmonisch. „Wenn du Kinder hast, bist du ja für immer verbunden“, sagt Barbara. „Ich stehe in Dankbarkeit vor ihm.“

Den Namen Becker trägt sie übrigens noch immer voller Stolz. „Für mich war das immer wichtig, dass der Name das Dach der Familie ist. Vor allem, als der Elias noch kleiner war, der war ja sehr weiß und sehr blond, und die Leute haben immer gefragt, wo ist denn die Mutter“, schildert die Powerfrau. „Und meine Mutter sieht eben auch anders aus als ich. Und ihre Mutter sah wieder anders aus als sie. Für mich war das immer wichtig, dass wir als Familie, als Name zusammen sind.“

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