Freitag, 23. Februar 2018 17:56 Uhr

Brendan Fraser: Sexuell missbraucht?

Brendan Fraser (Die Mumie) behauptet, von einem früheren Mitglied der ‚Hollywood Foreign Press Association‘ sexuell missbraucht worden zu sein. Der 49-jährige Schauspieler behauptet, Philip Berk habe ihm bei einem Mittagessen der Vereinigung im Jahr 2003 im Beverly Hills Hotel anzüglich berührt und es habe ihn sich „krank“ fühlen lassen, als ob er hätte „weinen müssen“.

Brendan Fraser: Sexuell missbraucht?

Foto: Arnold Wells

Dem ‚GQ‘-Magazine berichtet er nun von dem angeblichen Vorfall: „Mit seiner linken Hand greift er nach meinem Hintern und […] er beginnt, seinen Finger zu bewegen. Ich fühlte mich krank, wie ein kleines Kind. Als hätte ich einen Pfropf im Hals. Ich dachte, ich müsste gleich weinen.“ Brendan behauptet, er habe zuvor nicht über den angeblichen Vorfall gesprochen, da er das „Risiko der Demütigung oder möglichen Schaden für seine Karriere“ fürchtete, aber er habe angefangen, sich „depressiv“ zu fühlen.

„Ich wurde depressiv“

Er erzählt: „Ich fühlte mich, als habe jemand unsichtbare Farbe auf mich geworfen. Ich wollte mich nicht damit auseinander setzen oder, dass es ein Teil meiner Geschichte wurde. Ich wurde depressiv. Ich fühlte mich schuldig und mir ging es schrecklich, weil ich zu mir selbst sagte ‚Das war nichts, dieser Typ hat halt mal zugepackt‘. Der Sommer war hart für mich und ich kann mich nicht mehr erinnern, woran ich danach gearbeitet habe.“

Er erzählte weiter: „Habe ich immer noch Angst? Absolut. Denke ich, ich muss darüber sprechen? Absolut. Wollte ich das bereits viele, viele Male? Absolut. Habe ich mich selbst davon abgehalten? Absolut. Vielleicht überreagiere ich auch. […] Ich weiß nur, wie es für mich war.“ Philip, der immer noch ein Mitglied der Vereinigung ist, möchte Brendan einen Brief zu dem Vorfall schreiben, „gibt aber keine Schuld zu“. Er behauptet auch in einer E-Mail: „Mr. Frasers Version ist ausgedacht.“

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren