Mittwoch, 18. April 2018 21:20 Uhr

Carmen Geiss: „In Deutschland würde ich nicht mehr vor die Tür gehen“

Ich-Darstellerin Carmen Geiss wird im Netz derzeit aufs Übelste beschimpft und bedroht, nachdem sie offen Kritik an Farid Bang und Kollegah geäußert hat.

Carmen Geiss: "In Deutschland würde ich nicht mehr vor die Tür gehen"

Foto: Becher/WENN.com

Die 52-jährige Millionärsgattin hatte nach dem Antisemitismus-Skandal bei der Echo-Verleihung Kritik an der Auszeichnung der beiden Rapper geübt und erntete dafür Anfeindungen und Drohungen von den Fans der beiden Künstler. Jetzt äußerten sich der TV-Star und ihr Mann Robert Geiss gegenüber der Illustrierten ‚InTouch‘ dazu, warum sie ihre Kritik überhaupt öffentlich geäußert haben: „Als Mutter von Teenie-Kids fühle ich mich in der Verantwortung, anderen Eltern und deren Kindern die Augen zu öffnen. Diese Texte machen Jugendliche aggressiv und schüren Hass. Da muss man sich nur mal die Fäkalien-Sprache anschauen – unmöglich, so was.“

Carmen legt nach

Auch zu den konkreten Drohungen, von denen sie sich nicht einschüchtern lassen will, nahm Carmen Geiss Stellung: „Ich habe bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet. Ich lasse mich von den Anhängern dieser sogenannten Musiker nicht anfeinden!“ Momentan befinden sich Carmen und ihr 54-jähriger Mann Robert mit den gemeinsamen Kindern in ihrem Domizil in Monaco, wo sie offenbar auch über Personenschützer verfügen. Dennoch ist die Angst seit den Drohungen, in denen unter anderem das Wort „abstechen“ benutzt wurde, ihr ständiger Begleiter. „Bei solchen Menschen weiß man nie. In Deutschland würde ich jetzt nicht mehr vor die Tür gehen“, erklärt Carmen Geiss.

Quelle: instagram.com

Trotz der Folgen ihrer Postings bereut der Reality-TV-Star aber nicht, seine Meinung frei geäußert zu haben. „Ich stehe zu meiner Meinung. Auch wenn viele ängstlich schweigen – vom Fehlverhalten der Echo-Veranstalter will ich gar nicht erst reden. Wie kann man solchen Rappern eine derartige Plattform bieten? Naja: peinlich! Da müsste sich auch die Regierung mal äußern“, meint sie im Interview weiter. Ihr Ehemann sieht das ähnlich: „Was zu viel ist, ist zu viel.“

Ehemann Robert unterstützt Carmen: „Was zu viel ist, ist zu viel. Wir haben in unserem Bekanntenkreis selbst einige Hip-Hopper, deren Musik wir gerne hören. Aber da wird keiner beleidigt, schon gar nicht wegen seiner Herkunft oder seines Glaubens. Das geht gar nicht.“

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