Samstag, 29. September 2018 09:26 Uhr

Daniel Küblböck: Absurdes Münchener Tralala

Daniel Küblböck beim Fotoshgooting für die ARD-Reality-Doku "Verrueckt nach Fluss" 2016. Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Neue wilde Theorien behaupten jetzt allen Ernstes, dass Daniel Küblböck seinen Tod inszeniert haben könnte. Der Körper des 33-jährigen ehemaligen ‚Deutschland sucht den Superstar‘-Kandidaten, der seit dem 9. September offiziell als vermisst gilt, nachdem er angeblich in der Nähe Kanadas von Bord der AidaLuna gegangen sein soll, wurde bisher nicht gefunden.

Daniel Küblböck: Absurdes Münchener Tralala

Daniel Küblböck beim Fotoshgooting für die ARD-Reality-Doku „Verrueckt nach Fluss“ 2016. Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Nun rätselt halb Deutschland rätselt, was wirklich mit dem Schauspieler und Sänger geschehen ist. Besonders tut sich da die Münchener „TZ“ hervor, die sich des Themas angenommen hat und noch immer fast im Stundentakt mit absurden, gähnend langen und vor allen nullinformativen Artikeln aufwartet, offenbar, um besonders viele Nutzer im Internet auf ihre Seiten zu ziehen. Somit wird Küblböck zum zweiten Male Opfer. Nun gipfelt diese ermüdende und vor allem fast sinnfreie Gerüchte-Berichterstattung in der ‚TZ“ darin, der Ex-DSDS-Sänger sei noch am Leben und habe alles nur inszeniert! Mit seriösem Journalismus hat das so gar nichts mehr zu tun. Hier geht es darum einer bestimmten Auffassung Aufmerksamkeit und damit Quote zu verschaffen.

Ein aktuelles Beispiel: In einem „Interview“ sagt ein anonymer Informant, der angeblich sogar mit dem Musiker in Kontakt stehen soll: „Er ist nicht tot. Daniel wollte immer aussteigen, so richtig, dass man ihn für tot erklärt und dann ein neues Leben beginnen. Es musste medienwirksam sein. So dass es ja alle mitbekommen.“ Logisch! Der Schreiber behauptet außerdem, er habe Küblböck zwischenzeitlich getroffen und mit ihm telefoniert! Ausrufezeichen! Belege dafür: Fehlanzeige!

Quelle: instagram.com

„Daniel würde niemals unüberlegt handeln“

Einer, der auch an die Möglichkeit glaubt, dass Daniel noch am Leben sein könnte, ist der 22-jährige Robin Gasser, der drei Jahre lang eine Beziehung mit dem TV-Star geführt hat. Er sagte gegenüber der Zeitung: „Daniel war sehr intelligent und würde niemals unüberlegt handeln. Er handelt zwar impulsiv, denkt aber über jeden Schritt nach. Vielleicht wollte Daniel einen kompletten Neuanfang wagen und die Sache war gut durchdacht und noch besser strukturiert. Eine Theorie, die auf alle Fälle Daniel zuzutrauen wäre, aber auch eben nur auf Hypothesen basiert.“

Gasser glaube zwar nicht, dass der „anonyme Informant“ Küblböck wirklich persönlich kennt, will aber dennoch die Hoffnung auf ein Überleben seines Ex-Freundes nicht aufgeben. Auch deshalb klammere er sich angeblich an diese geschürten Theorien, wie er selbst bestätigt: „Er hat öfter mal davon geträumt, ‚abzuhauen‘, aber nicht geheim oder auf mysteriöse Weise, sondern um andere Kulturen kennenzulernen.“

Die Chancen, dass die Wahrheit um Küblböcks Verschwinden jedoch jemals ans Licht kommt, steht auch nach diesen „Neuigkeiten“ schlecht.

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