Montag, 11. Juni 2018 11:53 Uhr

David Harbour: Mit Cheeseburgern gegen bipolare Störung

David Harbour therapiert sich selbst mit Cheeseburgern. Der ‚Stranger Things‚-Darsteller hat regelmäßig mit Angststörungen und Selbsthass zu kämpfen. Nun verriet der beliebte Schauspieler jedoch, dass seine psychischen Probleme ihm in seinen 20ern etwas außer Kontrolle geraten sind.

David Harbour: Mit Cheeseburgern gegen bipolare Störung

Foto: WENN.com

Damals glaubte er, „mit einer Art Gott“ in Verbindung zu stehen, und seine Eltern sahen daraufhin keinen anderen Weg, als ihn in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.

Im Podcast ‘WTF’ von Comedian Marc Maron erklärte der 43-Jährige, dass er damals unter manischen Episoden gelitten habe: „Ich hatte eine Art Einbruch, als ich dachte, dass ich in Verbindung zu einer Art Gott stand, was nicht stimmte. Und ich muss eine Sache über die Heilanstalt sagen: Es macht wirklich nicht so viel Spaß, wie man denkt. Man hat immer diese romantisierte Idee davon, aber am Ende ist es einfach nur traurig und es stinkt wie Sche***.“

Oder einfach nur abhängen

Mittlerweile habe er anstelle von Drogen eine neue Art gefunden, sich zu therapieren sobald es ihm schlecht gehe: „Ich muss einfach einen Cheeseburger essen, Zigaretten rauchen und auf der Couch rumhängen.“ Während seiner Zeit in der Anstalt sind Harbour dabei einige Dinge klar geworden. „Warst du schon einmal in einer Anstalt? Es gibt nur eine Sache, die ’normale‘ und ‚verrückte‘ Personen umgrenzt: Sie glauben, dass sie gesund sind. Verrückte Menschen sind überzeugt, dass sie gesund sind und denken ‚Ich bin der Einzige, der es durchschaut hat‘. Es ist unglaublich.“

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