Dienstag, 30. Januar 2018 13:07 Uhr

Diane Keaton verteidigt Woody Allen: „Er ist mein Freund“

Diane Keaton setzt sich für Woody Allen ein. Viele Stars und Kollegen brachten in letzter Zeit ihr Bedauern zum Ausdruck, mit dem 82-jährigen Regisseur zusammengearbeitet zu haben, nachdem dessen Adoptivtochter Dylan Farrow ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hat, als sie noch ein Kind war.

Diane Keaton verteidigt Woody Allen: "Er ist mein Freund"

Foto: Apega/WENN.com

Keaton stellt sich nun jedoch öffentlich auf die Seite des Filmemachers. Auf Twitter schrieb die Schauspielerin: „Woody Allen ist mein Freund und ich glaube ihm weiterhin. Es wäre möglicherweise von Interesse, wenn ihr das ’60 Minutes‘-Interview aus dem Jahr 1992 anschaut und euch dann eine Meinung bildet.“

Der Hollywood-Star fügte dem Post noch ein Link hinzu, das zu einem 15-minütigen Interview mit Allen weiterleitet, in dem er zu den ursprünglichen Beschuldigungen seiner Ex-Frau Mia Farrow während seiner Scheidung Stellung nimmt. Dylan Farrow veröffentlichte 2014 einen offenen Brief in der ‚New York Times‘ und behauptete darin, dass Allen sie 1992 auf einem Dachboden sexuell belästigte. Sie war damals erst sieben Jahre alt.

Keaton war mit Allen zusammen

Diane war in den frühen 1970er Jahren mit Allen in einer Beziehung. Nach ihrer Trennung blieben sie weiterhin enge Freunde. Sie war in acht Filmen des Regisseurs zu sehen, darunter ‚Der Stadtneurotiker‘ (1977), für den sie einen Oscar als ‚Beste Hauptdarstellerin‘ gewann. Die 72-Jährige ist jedoch nicht die einzige, die Partei für den Filmemacher ergreift. Auch Alec Baldwin, der in Allens Werken ‚To Rome With Love‘ und ‚Blue Jasmine‘ mitspielte, verteidigte ihn. Auf seinem Twitter Account schrieb er vor kurzem: „Woody Allen wurde von zwei Staaten (NY und CT) durchsucht und es wurde nichts gefunden. Die Verleugnung und seine Arbeit, das erfüllt seinen Zweck. Aber es ist unfair und macht mich traurig. Ich habe mit WA drei Mal gearbeitet und es gehörte zu den Privilegien meiner Karriere“.

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