17.11.2020 13:16 Uhr

Ex-Manager: Michael Wendler „wird sehr bald tief am Boden liegen“

Am vergangenen Sonntag kündigte Markus Krampe, Michael Wendlers Manager, an sich endgültig von seinem Künstler zu trennen. Vorausgegangen waren krude Verschwörungstheorien vom Wendler.

imago images / Revierfoto

Auf Instagram verkündete er am Sonntag seine Entscheidung in einem Video und erklärte: „Ich habe mit meinem Team sehr viel Arbeit in das Ganze investiert, doch Michael Wendler hat sich nie bei meinen Leuten entschuldigt.“

Krampe gibt Management auf

Weiter erklärt er, dass unter den aktuellen Bedingungen keine weitere „Künstler-Management-Beziehung“ fortgeführt werden kann: „Als ich versucht habe, die Scherben zusammenzufegen in letzter Zeit, habe ich so viele brisante Dinge erfahren, die ich so nie erwartet hätte und die ich als Manager und Freund nicht mehr vertreten kann. Eine Künstler-Manager-Beziehung lebt immer sehr von Vertrauen und das ist von meiner Seite nicht mehr gegeben. Und deswegen werde ich mit dem heutigen Tag das Management von Michael Wendler aufgeben.“

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Wendler kannte kein anderes Thema mehr

Am Dienstagmorgen war Markus Krampe beim „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ zu Gast und sprach nun über seinen Ex-Künstler und die Dinge die vorgefallen sind.

So erklärt er, dass es in den letzten Wochen nur ein Thema für den Wendler gab: „Zum Schluss war es so, dass 90 Prozent Gespräche um Corona, um politische Dinge, um Trump und Biden-Wahl gingen. Man konnte überhaupt kein anderes Thema mehr anschneiden. Er ist komplett wie ein anderer Mensch.“

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Er verlor Werbedeal und TV-Doku

Angefangen hatte alles mit einem Instagram-Video vor einigen Wochen, in dem der Wendler seinen Ausstieg als DSDS-Juror verkündete und gleichzeitig krude Corona-Theorien verbreitete.

RTL wendete sich danach von ihm ab und auch eine geplante TV-Doku mit Michael und seiner blutjungen Frau Laura wurde gestrichen. Auch viele Werbepartner beendeten Kooperationen, wie zum Beispiel die Bekleidungsfirma „Uncle Sam“.

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Krampe über die finanzielle Lage

Für den mittelmäßigen Schlagersänger, der angeblich auch immense Schulden haben soll, wie ein selbst geschaufeltes Grab. Krampe erklärt über die finanzielle Lage des Sängers:

„Es ist ja bekannt, dass er mit knapp 1,5 Millionen-Schulden nach Amerika gekommen. Das hat mit seinem Gestüt zu tun und nicht irgendwie Krum, mit Steuerhinterziehung und so. Es war wirklich so, dass sein Gestüt als Liebhaberei anerkannt worden ist und er musste das nachzahlen. Und mein Ziel war es – als ich angetreten bin, dass ich das mache, dass wir bis zum Ende des Jahres, die Schlagzeile haben in einer großen deutschen Tageszeitung: „Michael Wendler Schuldenfrei“.

Dieses Ziel wäre somit jetzt schon als gescheitert anzusehen und der Ex-Manager fügt hinzu: „Ich glaube, dass Wendler bald ganz große Probleme haben wird und sehr tief am Boden liegen wird.“ (TT)