Donnerstag, 5. Juli 2018 08:15 Uhr

Jochen Schropp: „Meine Mutter fühlte sich verraten“

Jochen Schropp fühlt sich nach seinem Coming-Out „schwuler“. Der Schauspieler und Moderator ging vor ein paar Wochen den mutigen Schritt, sich in einem Brief öffentlich zu seiner Liebe zu Männern zu bekennen. Dabei pfiffen das bereits die Spatzen von den Dächern.

Jochen Schropp: "Meine Mutter fühlte sich verraten"

Foto: AEDT/WENN.com

Von vielen Promis erhielt er danach in Form eines offenen Antwortbriefes im ‚Stern‘ viel Lob, doch er musste auch herbe Kritik einstecken. „Ich fühle mich schwuler“, scherzte Schropp auf dem ‚Bavaria Filmfest‘ über die Zeit nach seinem Outing. Doch es gab auch Kritiker seiner Zeilen: „Meine Mutter mochte mein Interview und meinen Brief nicht, weil sie sich verraten gefühlt hat“, zitiert ‚VIP.de‘ den 39-Jährigen.

In seinem Brief hatte Schropp beschrieben, dass seine Mutter sich Selbsthilfebücher zulegte, um zu lernen, wie man am besten mit einem schwulen Sohn umgeht.

Quelle: instagram.com

Eltern haben ihn unterstützt

Für seine Mutter klang das so, als sei sie nicht mit seiner Sexualität zurecht gekommen – der Fernsehstar betont jedoch, es sei ihm nur darum gegangen, zu zeigen, wie überfordert seine Mutter damals mit der Situation gewesen sein musste. „Damit wollte ich einfach nur ihre Überforderung herausstellen“, erklärt er im Interview, „dein Kind ist schwul, und das auch noch in den Neunzigern in einem kleinen Dorf.“ Seine Eltern hätten ihn wirklich immer unterstützt, so Schropp.

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