Donnerstag, 25. Januar 2018 13:45 Uhr

Maggie Gyllenhaal: Der Teppich ist kein Ort für Sexismus-Debatte

Maggie Gyllenhaal fühlt sich unwohl dabei, auf dem roten Teppich über Sexismus zu reden. Die ‚The Honourable Woman‘-Darstellerin spricht auf Filmpremieren oder Award-Shows nicht gerne über den Problemfall sexuelle Belästigung.

Maggie Gyllenhaal: Der Teppich ist kein Ort für Sexismus-Debatte

Foto: Apega/WENN.com

Der Grund ist, dass sie diese Events als zu oberflächlich für das komplexe Thema empfindet. „Bei den Golden Globes fand ich es schwierig, darüber zu diskutieren, denn meine Gefühle diesbezüglich sind sehr, sehr kompliziert und die Unterhaltungen, die mich am meisten interessieren, dauern 45 Minuten lang“, gesteht die Schauspielerin.

Bei den kurzen Interviews auf dem Red Carpet sei es schwer gewesen, auf „eine Weise zu antworten, die sich aufrichtig anfühlt“. Die 40-Jährige fügt hinzu: „Ich denke, dass ein Fünf-Minuten-Interview auf dem roten Teppich nicht der richtige Ort ist, um über dieses unglaublich komplizierte Thema zu reden, das mir sehr wichtig ist.“

Fonds gegründet

Dass die Time’s Up-Bewegung so großen Anklang bei Frauen wie Männern findet, hält Maggie jedoch für sehr beeindruckend. „Eine der Sachen, die unglaublich waren, war, dass all diese Schauspielerinnen – viele viel jünger, viele viel älter, viele genauso alt wie ich und meist Konkurrentinnen – sich zusammengetan haben, alle von uns in einem Raum. Viele Leute haben sehr kluge und interessante Dinge gesagt“, lobt der Star im Gespräch mit dem ‚Marie Claire‘-Magazin.

„Wir haben Geld für einen Rechtsbeihilfe-Fonds gesammelt, um Frauen in allen Industrien finanziell zu unterstützen, die legalen Schutz brauchen… Ich hoffe, dass sich diese Energie, diese Wut, dieser Schmerz und diese Hoffnung in etwas verwandeln können, das kodifiziert ist.“

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