Donnerstag, 1. Februar 2018 12:38 Uhr

Mark Salling tot: Einsamer Kampf mit inneren Dämonen

Mark Salling kämpfte in der Zeit vor seinem Tod mit seinen inneren „Dämonen“. Der ‚Glee‘-Star wurde im Prozess wegen des Besitzes von Kinderpornographie-Material schuldig gesprochen, weshalb ihm eine Strafe von vier bis sieben Jahre Gefängnis drohte, bevor er keinen Ausweg mehr sah und am Dienstag (30. Januar) beschloss, sich das Leben zu nehmen.

Mark Salling tot: Einsamer Kampf mit inneren Dämonen

Foto: WENN

Der Schock war groß, nun spricht ein Vertrauter der Familie über die schwierigen letzten Jahre des Schauspielers. „Seine Liebsten waren absolut schockiert. In den letzten Jahren hatten wir sehr wenig Kontakt. Wenn du gegen deine eigenen moralischen Prinzipien lebst oder dem, was du für richtig hältst, neigst du dazu, Leute zu vermeiden, die dir einen Spiegel vorhalten“, enthüllt er im Interview mit dem ‚People‘-Magazin.

Salling hat keine Hilfe gesucht

Den seelischen Zwiespalt und inneren Kampf von Salling beschreibt der Insider so: „Das Problem bestand nicht in der Existenz der Dämonen, des Schmerzes oder sexuellen Appetits, die sich verzerrt haben, als die Zeit fortgeschritten ist. Das wahre Problem lag darin, dass er keine Hilfe gesucht hat oder jemanden hatte, der ihm nahe genug stand, um es auszusprechen.“

Salling habe „nie Leid verursachen wollen“, jedoch sei er „ernsthaft krank“ gewesen, wodurch sein Urteilsvermögen „stark gelitten“ habe. Infolgedessen habe der Seriendarsteller in einer „alternativen Realität“ gelebt. Sein Anwalt Michael J. Proctor gab die Todesnachricht am Dienstag gegenüber ‚E! News‘ bekannt: „Ich kann bestätigen, dass Mark Salling heute Morgen verstorben ist. Mark war ein sensibler und liebevoller Mensch, eine Person von großer Kreativität, die sein Bestes versuchte, ihre großen Fehler und Fehlurteilungen wiedergutzumachen.“ (Bang)

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