Donnerstag, 4. Januar 2018 13:35 Uhr

Meryl Streep von Dustin Hoffman am Set geschlagen

Meryl Streep erinnerte sich daran, wie ihr nicht minder berühmter Kollege Dustin Hoffman sie während einer Szene in ‚Kramer gegen Kramer‘ schlug und räumte jetzt ein, dass sie immer wusste, dass er mit seinen Handlungen die Grenzen als Schauspieler überschritt.

Meryl Streep von Dustin Hoffman am Set geschlagen

Foto: WENN.com

Streep spielte an der Seite von Hoffman in einem ihrer frühen Filme und wird niemals vergessen, dass sie an ihrem ersten Tag am Set spontan von ihrem Co-Star geschlagen wurde. Auch wenn sie akzeptiert, dass Hoffman völlig in seiner Rolle vertieft war und sich der Kunst hingab, hat sie das Gefühl, dass seine Handlung bei einem heutigen Dreh nicht akzeptabel sein würde. In einem Interview mit der ‚New York Times‘ sagt Streep: „Das war, als wir ‚Kramer gegen Kramer‚ drehten. Das ist verzwickt, weil du dich als Schauspieler in einer Szene befindest. Du musst dich frei fühlen. Ich bin mir sicher, dass ich unbeabsichtigt Leute verletzt habe in körperlichen Szenen. Jedoch gibt es ein gewisses Maß an Vergebung. Aber das war mein erster Film und es war meine erste Aufnahme in meinem ersten Film und er schlug mich einfach. Und man sieht es im Film.“

Grenzen überschritten

Weiter sagte Streep: „Das hat die Grenze überschritten. Aber ich glaube, dass diese Dinge derzeit korrigiert werden. Und sie sind nicht politisch korrekt; sie sind behoben. Sie werden beseitigt, weil die Leute es nicht mehr akzeptieren. Das ist eine gute Sache.“

Hoffman wurde kürzlich von Anna Graham Hunter beschuldigt, sie vor 32 Jahren am Set sexuell belästigt zu haben. Sie wirft ihm vor, ihren Hintern „begrapscht“ und gefragt zu haben, ob sie ihm eine Fußmassage geben würde. Ihre Vorwürfe führten dazu, dass er in einem öffentlichen Statement erklärte: „Ich habe allergrößten Respekt vor Frauen und fühle mich schrecklich, dass etwas, das ich getan habe, sie in eine unangenehme Situation gebracht hat. Das tut mir Leid. Das spiegelt nicht wieder, wer ich bin.“

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