Dienstag, 25. September 2018 10:30 Uhr

Michelle Hunziker: „Eine Pizza war ein Konzentrat dämonischer Kräfte!“

Foto: P.Hoffmann/WENN.com

Michelle Hunziker ist allen als schillernde Moderatorin von diversen abendfüllenden Formaten bekannt, dass sie fünf Jahre Mitglied einer Sekte war, ist vielen nicht bewusst. Bereits im letzten Jahr veröffentlichte die 41-jährige in Italien ihre Autobiografie „Ein scheinbar perfektes Leben“, in dem sie u.a. aus ihrer Zeit in der Sekte „Krieger des Lichts“ schreibt und wie diese zum damaligen Zeitpunkt ihr Leben bestimmte.

Michelle Hunziker: „Eine Pizza war ein Konzentrat dämonischer Kräfte!“

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Angefangen hatte alles mit einer Halsinfektion ihres damaligen Ehemanns Eros Ramazzotti die er von der Pranatherapeutin Clelia behandeln ließ. Nachdem Clelia Michelle das Rauchen abgewöhnte, entwickelte sich schnell eine Abhängigkeit, so Michelle in ihrem Buch: „Ich suchte nach Liebe, und Clelia gab mir Liebe. Wochenlang half sie mir, mein schwaches Selbstwertgefühl aufzupäppeln, sodass ich mich besonders, einzigartig und wichtig fühlte. Aber dann fing sie an, mich zurückzuweisen. Sie bestrafte mich, verbannte mich aus ihrem Umfeld, entzog sich mir. Und ich wollte nur eines: zu ihr zurück!“

Michelle Hunziker: „Eine Pizza war ein Konzentrat dämonischer Kräfte!“

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Michelles Leben war von Regeln bestimmt

Neben der psychischen Abhängigkeit, musste Michelle auch zahlreiche Regeln befolgen, um Mitglied dieser Gruppierung zu sein. „Auf der körperlichen Ebene bestand die Reinigung darin, buchstäblich auf jedes angebliche ‚Laster‘ zu verzichten: Man durfte nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und keine tierischen Proteine verzehren. Denn so steht es im ersten Buch der Bibel: ‚Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.‘ (Genesis 1,29) Alles, was wir aßen, musste vegan sein. Eine Pizza war nichts anderes als ein Konzentrat dämonischer Kräfte.“

Quelle: instagram.com

Michelle, die sich zum damaligen Zeitpunkt in einer Ehe mit Schmusesänger Eros Ramazzotti befand, kapselte sich immer von ihren Liebsten ab, das waren ihre Mutter, ihre Freunde und ihr Ehemann. Auch körperlich gab es keine Nähe mehr, wie sie in ihrem Buch beschreibt: „Clelia zufolge war die Sexualität ein animalischer Instinkt und daher schmutzig und niedrig. Masturbation war verboten, denn nach den Regeln der sexuellen Sublimierung sollten sämtliche Instinkte in etwas Höheres verwandelt werden, nicht nur solche, die zwischen zwei Menschen eine Rolle spielen. Wenn ich meine künstlerische Kreativität nicht zerstören wollte, durfte ich an Sex nicht mal denken.“

Michelle Hunziker: „Eine Pizza war ein Konzentrat dämonischer Kräfte!“

Foto: Bastei Lübbe AG

Bereits vor einem Jahr erschien die Autobiografie „Ein scheinbar perfektes Leben“ in Italien, die für viel Aufsehen sorgte. Auch wenn von einer Sekte namens „Krieger des Lichts“ die Rede ist, sei laut italienischen Sektenexperten diese Sekte nicht bekannt, eher soll es sich um eine Manipulation ausgehend von der Pranatherapeutin Clelia handeln.

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