Montag, 19. Februar 2018 16:40 Uhr

Nee, oder? Nadja Abd el Farrag trinkt immer noch

Nadja Abd el Farrag spricht über ihr Leben. Die 52-Jährige sorgte zuletzt immer wieder für Schlagzeilen. Obwohl die Ex von Dieter Bohlen unter einer Leberzirrhose leidet und schon mehrere Alkoholrückfälle hatte, greift sie regelmäßig zur Flasche.

Nee, oder? Nadja Abd el Farrag trinkt immer noch

Nadja abd el Farrag greift zur Abwechslung auch mal zum Stift. Foto: WENN.com

Nun erzählt sie von dem Tag, an dem sie die Schock-Diagnose erhalten hat. Das Naddel trotz Leberzirrhose weiterhin regelmäßig trinkt, gibt sie jetzt in ihrem neuen Buch ‚Achterbahn – Eine Biografie‘ offen zu. Das Taschenbuch erscheint am 22. Februar.

„Eine Zirrhose ist das Endstadium chronischer Leberkrankheiten. Sie entwickelt sich meist über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Die Hauptursachen sind Alkoholmissbrauch und auch Virushepatitis“, zitiert Naddel darin ihren Arzt. Weil sie auch unter ADHS leide, habe die Moderatorin schon immer Medikamente einnehmen müssen, die die Werte ihrer Leber beeinflussen. Allerdings habe sie nicht gewusst, dass es um ihre Gesundheit so schlecht stehe. In ihrer Biografie offenbart sie nun, dass sie doch keinerlei Beschwerden verspürt habe und die Krankheit lediglich zufällig entdeckt wurde. Als sie wegen ihres mehrfachen Knöchelbruchs ins Krankenhaus ging, erkannte der behandelnde Arzt bei den obligatorischen Bluttests deutlich gewichtigere Symptome und stellte ihr die Verdachtsdiagnose einer Leberzirrhose.

Totales Alkoholverbot hält sie nicht ein

Wie es dazu kommen konnte, versucht sie im Buch zu erklären: „Nicht nur die Medikamente allein verursachten die Beschwerden, es lag auch an meiner momentanen Lebenssituation. Ich fühlte mich verloren und heimatlos, hatte seit einiger Zeit keine richtigen Jobs mehr an Land gezogen, befand mich in finanziellen Nöten und wusste nicht, was die Zukunft bringen würde.“

An das „totale Alkoholverbot“ ihrer Ärzte habe sie sich in solchen Momenten nicht immer halten können. „Ich nahm den Rat des Arztes nur halbherzig an, reduzierte meinen Konsum auf ein bis zwei Gläschen Wein pro Woche und war überzeugt, dass bei diesen geringen Mengen keine Schädigung zu erwarten war. Aber anscheinend war selbst das noch zu viel für meine gestresste Leber, wie die neuesten Werte anzeigten“, gesteht sie. (Bang)

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