Samstag, 30. September 2017 08:51 Uhr

Natalie Dormer: „Wir können nicht zurückgehen“

Natalie Dormer ist das Thema Feminismus sehr wichtig. Die ‚Game of Thrones‘-Darstellerin macht sich viele Gedanken über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft und hat im Zuge ihres neuen Theaterstücks ‚Venus in Fur‘, das ab Anfang Oktober im Londoner West Ende aufgeführt wird und eine freie Bühnenadaption zum gleichnamigen Roman aus dem Jahr 1870 darstellt, einige Recherchen darüber angestellt.

Natalie Dormer: "Wir können nicht zurückgehen"

Foto: WENN.com

„Ich habe mit jungen Mädchen geredet, die immer noch das Eigentum ihrer Väter oder Ehemänner sind“, berichtet sie. Dies sei äußerst besorgniserregend, zumal sich die Gesellschaft seit den Feminismus-Wellen weiterentwickelt haben sollte. „Wir können nicht zurückgehen und zurückgeben, was wir gewonnen haben. Ich denke, dass unsere Mütter, Großmütter und Urgroßmütter dafür gekämpft haben, uns eine Wahl zu geben“, erklärt die 35-Jährige im Gespräch mit ‚Daily Mail‘.

Du kannst auch Deinen BH verbrennen

Diese Wahlmöglichkeiten beschreibt sie so: „Du kannst [meine Bühnenfigur] Vanda Jordan sein und in einem offenherzigen Lederkorsett herumlaufen, wenn du das tun willst. Genauso kannst du deinen BH verbrennen, dich nicht rasieren und ausschließlich flache Schuhe tragen. Die Wahl liegt bei dir.“ Macht bekomme man nämlich durch die Wahl, die man treffen würde – und indem man „nicht zu etwas gedrängt wird durch Gruppenzwang, gesetzliche Vorgaben oder Männer.“

Bereits jetzt wisse die talentierte Schauspielerin, welche Kritik sie bezüglich des Stücks erwartet: „Jemand wird sagen, dass etwas darin sehr sexistisch war. Und ein anderer wird damit nicht übereinstimmen – und es wird Kommentare über das geben, was ich trage.“

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