Freitag, 13. Oktober 2017 09:52 Uhr

Rose McGowan bleibt dabei: Weinstein hat sie vergewaltigt

Rose McGowan verteidigt ihre Aussage der Vergewaltigung durch Filmmogul Harvey Weinstein. Die ehemalige ‚Charmed – Zauberhafte Hexen‘-Darstellerin sagte mehrmals aus, dass sich der Filmproduzent an ihr vergangen hat.

Rose McGowan bleibt dabei: Weinstein hat sie vergewaltigt

Foto: Derrick Salters/WENN.com

Durch die ‚New York Times‘ wurde bekannt, dass er ihr für ihr Stillschweigen darüber im Jahre 1997 umgerechnet etwa 84 Tausend Euro bezahlt habe. Nachdem McGowan in der Zwischenzeit aufgrund ihrer Beiträge gegen Weinstein von Twitter gesperrt wurde – nun aber wieder zurück auf der Plattform ist – möchte sie weiter über die Hintergründe aufklären.

McGowan wandte sich an Amazon

So wandte sie sich direkt an den Gründer und Firmenboss von Amazon, Jeff Bezos, und beschuldigt das Unternehmen, von der Vergewaltigung gewusst zu haben: „Ich habe dem Leiter deines Studios erzählt, dass HW mich vergewaltigt hat. ‚Wieder & wieder,‘ sagte ich. Er sagte, dass es nicht bewiesen worden ist. Ich sagte, dass ich der Beweis sei.“

Quelle: instagram.com

McGowan habe dem Studio ein Drehbuch verkauft, das schon in der Mache war. Als sie davon hörte, dass Weinstein an einem Notverkauf beteiligt war, „flehte“ die Schauspielerin die Firma „nachdrücklich“ an, sich für „das Richtige“ zu entscheiden – und wurde „ignoriert.“ Für sie stand damit fest: „Amazon gewann einen dreckigen Oscar.“ Den Tweet schloss sie damit ab, Bezos darum zu beten, „aufzuhören, Vergewaltiger“ und „mutmaßliche Pädophile“ zu unterstützen.

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