20.03.2020 14:29 Uhr

Rosie O’Donnell: Trump hat falsch auf den Virus reagiert!

Rosie O'Donnell und Donald Trump; Fotos: imago images / MediaPunch; imago images / The Photo Access

Moderatorin Rosie O’Donnell ist enttäuscht von der Art und Weise, wie der US-Präsident  auf die Coronakrise reagierte. Weil Donald Trump, der 45. Präsident der USA, den Coronavirus zunächst als Schwindel betitelte, wird der 73-Jährige nun von Moderatorin und persönlichen Erzfeindin Rosie O’Donnell beschuldigt, falsch reagiert zu haben.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Rosie O’Donnell (@rosie) am Okt 2, 2019 um 4:51 PDT

Trump nahm den Virus nicht ernst

Am Donnerstag beschwerte sich Rosie O’Donnell (im Bild oben) in einem Video-Interview über Donald Trump (73), welches auf der Website „TMZ News“ auftauchte: „Es gibt unglaublich viel Verwirrung und das geht direkt von Trump aus. Es fing damit an, dass er [den Virus] einen Schwindel nannte, einen demokratischen Schwindel“. Trump nannte den Coronavirus auch den „Chinesischen Virus“.

Auf einer Trump-Rallye im Bundesstaat South Carolina am 28. Februar beschuldigte der Präsident die Demokraten sogar, den Virus erfunden zu haben: „Sie haben alles versucht, sie habe es immer wieder versucht. Und das ist nur der neueste Schwindel.“ Der 73-Jährige versprach zudem, dass man sich einfach und „wunderschön“ hätte testen lassen können, was das Gesundheitssystem in Amerika aber überhaupt nicht ermöglicht.

Rosie O'Donnell: Trump hat falsch auf den Virus reagiert!

Foto: Shutterstock/positiveimages

USA verzeichnet 205 Tote

„Bei dieser Art von Krise, dass er da so reagiert – er ist einfach so eine Enttäuschung für so viele Leute auf so vielen verschiedenen Ebenen“, sagte die 57-Jährige. „Wir hätten diese Tests schon vor Monaten benötigt. […] Ich denke, er wollte versuchen diese Tests in den Staaten zu produzieren.“ In den Vereinigten Staaten kam es sogar zu Liefernegpässen durch Produktionsfehler der Test-Kits.

Rosie O'Donnell: Trump hat falsch auf den Virus reagiert!

imago images / MediaPunch

14.250 Menschen sind laut der Johns Hopkins University in den USA derzeit positiv auf Covid-19 getestet worden. 205 sind bereits daran gestorben (Stand: 20.03.2020). Vergleichsweise waren es in Deutschland Freitagmorgen 15.320 Infizierte und 44 Tote. Die hohe Anzahl der Verstorbenen könnte darauf hinweisen, dass in den USA weitaus mehr infiziert sind als angenommen.  Der Staat Kalifornien verhängte am Donnerstagabend eine Ausgangssperre für seine Einwohner.