20.04.2020 17:54 Uhr

Sophia Thomalla bekommt Antwort von Jens Spahn

Jens Spahn, Sophia Thomalla; Fotos: imago images / IPON; imago images / Future Image

Sophia Thomalla macht sich in Zeiten von Corona vor allem Sorgen um die deutschen Tattoo- und Piercingstudios, die im Gegensatz zu Friseursalons vorerst noch nicht öffnen können. Für die Moderatorin  und Influencerin ergibt das absolut keinen Sinn. Nun bekam sie eine Antwort auf eine entsprechende Anfrage – vom Bundesminister für Gesundheit höchstpersönlich!

In Zeiten von Corona spürt jeder früher oder später, wie wichtig öffentliche Einrichtungen, wie Nagelstudios oder Friseursalons doch eigentlich sind. Diese sind durch die Vorkehrungen zur Ausbreitung des Coronavirus nun schon seit mehreren Wochen geschlossen. Schauspielerin Sophia Thomalla (30) jedoch bemängelt, dass der Tätowierer ihres Vertrauens weiterhin geschlossen bleiben muss, Friseure aber in den meisten Ländern Anfang Mai ihre Türen öffnen dürfen.

Quelle: instagram.com

Hygienebestimmungen sind besser als beim Friseur

Am Samstag stellte sie dem Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn (39) dann die Frage: „Warum dürfen Friseurläden ab dem 4. Mai wieder öffnen, während die komplette Piercing- und Tätowier-Szene am Stock geht, auf keine Öffnung hoffen dürfen und eventuell ihre Läden schließen müssen?“

In dem Beitrag vom Wochenende erläutert die 30-Jährige, wieso der CDU-Politiker möglichst schnell auch wieder Tätowierer und Piercer an die Haut lassen sollte. Niedrige Besuchszahlen und Einhaltung der Vorschriften sei dabei gewährleistet: „Die Hygienebestimmungen in einem Tätowierstudio sind auf jeden Fall mehr gegeben als wenn ich mir ums Eck in einem vollbesetzten Salon die Spitzen schneiden lasse. Während Tätowierer vielleicht zwei Kunden am Tag haben, ist beim Friseur ‚Tag der offenen Tür'“.

Quelle: instagram.com

Das antwortete Spahn

Gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung teilte die Blondine mit, dass der Politiker ihr sogar schon geantwortet hat: „Jens Spahn schrieb mir, er wisse, das jedes Studio, jeder Salon seine eigene Geschichte habe. Es gehe nicht nur um Arbeitsplätze, sondern um die DNA einer unglaublich kreativen Szene. Die Friseure sind im ersten Schritt dabei, weil der Wunsch nach einem Haarschnitt aktuell größer ist als der nach einem Piercing.“

Die Bundesländer seien selbst dafür zuständig zu bestimmen, wann die Tattoo-Studios wieder Kunden in Empfang nehmen dürfen. Bis Ende April soll aber nicht damit gerechnet werden, da die Beschlüsse von Bund und Ländern noch so lange gelten.

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