Freitag, 18. Mai 2018 19:10 Uhr

Sophia Thomalla sieht Özil und Gündogan klar im Aus

Sophia Thomalla kann über die Aktion von Mesut Özil und Ilkay Gündogan nur den Kopf schütteln. Die zwei Nationalspieler sorgten gerade für einen handfesten Skandal, als sie sich an der Seite des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan ablichten ließen.

Sophia Thomalla sieht Özil und Gündogan klar im Aus

Sophia und Simone Thomalla. Foto: Starpress/WENN.com

Trotzdem wurden sie in den Kader für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft berufen. Viele fordern nun drastische Konsequenzen von Seiten des DFB. Auch die Sympathien von Sophia Thomalla haben die zwei Fußballer mit den Fotos klar verspielt. „Ich sag nur so viel zum Thema: Im türkischen Mannschaftskader sind bestimmt noch zwei Plätze frei…“, sagt sie im Interview mit ‚Bild‘. Ihre Mutter, Schauspielerin Simone Thomalla, kann ihr da nur beipflichten: „Ich denke nicht, dass es gut und richtig ist, wenn sich Sportler für politische Zwecke instrumentalisieren lassen“.

Auch andere Promis haben eine Meinung

Der ehemalige Boxer Axel Schulz übt starke Kritik an der Inkonsequenz des DFB und fordert endlich Taten: „Ich bin der Meinung, dass beide nicht bei der WM spielen können. Man sollte sich vorher im Klaren darüber sein, was solche Fotos auslösen.“

Désirée Nosbusch dagegen verweist auf die Verantwortung, die Özil und Gündogan als Nationalspieler tragen: „Natürlich dürfen Sportler und Künstler als mündige Bürger in einer Demokratie auch eine politische Meinung äußern. Aber man sollte differenzieren können und sich nicht blind vor einen Wahlkampfkarren spannen lassen, vor allem nicht von einem autoritären Staatschef, in dessen Land Menschenrechte nicht mehr respektiert werden und Journalisten monatelang ohne Anklage in Haft sitzen müssen.“

Es gibt jedoch auch Stimmen, die die ganze Aufregung nicht verstehen können und zur Besonnenheit rufen. „Dieser ganze Sturm der Entrüstung, der jetzt eingetreten ist, ist aber auch etwas zu viel. Wir freuen uns, wenn beide bei der WM wieder Top-Leistungen zeigen und uns zum WM-Titel führen“, erklärt etwa Fredi Bobic.

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