Arnold Schwarzenegger ruft in Köln auf zum Kampf

Arnold Schwarzenegger in Köln: Er möchte die Welt zum Umdenken bewegen
Arnold Schwarzenegger in Köln: Er möchte die Welt zum Umdenken bewegen

IMAGO / Future Image

08.09.2021 19:26 Uhr

Der Terminator ist in Köln! Am Dienstag hielt die Hollywood-Legende Arnold Schwarzenegger auf der Veranstaltung "Digital X" eine Rede und hat sich für den Klimaschutz stark gemacht. Für ihn heißt es "Hallo Umdenken" und "Hasta la vista Verzicht".

Für Sportskanone Arnold Schwarzenegger ist es selbstverständlich, sich als Prominenter für den Planeten einzusetzen. Als Ex-Gouverneur von Kalifornien hat er bereits einen ganzen Bundesstaat geführt und möchte nun die Welt dazu bewegen, auf den Klimaschutz zu achten.

Der 74-Jährige setzt dabei jedoch nicht auf Verzicht, sondern befürwortet neue Technologien und einen bewussteren Konsum. Ihm gehe es vielmehr darum, ein Umdenken zu ermöglichen, um ein komfortables Leben im Gleichgewicht mit der Natur zu führen.

Arnold Schwarzenegger in Köln: Er möchte die Welt zum Umdenken bewegen

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Partygeschirr soll weg

In seinem Plädoyer redet Arnold Schwarzenegger nicht lange drum rum, sondern nimmt bestimmte Situationen als Beispiel, in denen man an die Umwelt denken soll. Unter anderem spricht er von Wegwerf-Partygeschirr, das nicht mehr verwendet werden soll. Generell soll man auf Einwegartikel verzichten und lieber auf nachhaltige Produkte setzen. „Wir atmen alle die gleiche Luft und trinken das gleiche Wasser“, erklärt er, „vereinen wir uns im Kampf gegen die Verschmutzung.“

Dass ihm der Kampf gegen den Klimawandel sehr wichtig ist, wird in der Rede des Hollywood-Stars mehr als deutlich. Während seiner Gouverneurs-Zeit in Kalifornien zwischen 2003 und 2011 hat sich das Muskelpaket sehr für Umwelt und Klimaschutz eingesetzt. Dementsprechend gut steht der US-Bundesstaat nun da und dient als Beispiel für andere amerikanische Regionen.

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Das hält Arnold Schwarzenegger von Donald Trump

Der Bodybuilder und der Ex-Präsident sind sich gar nicht so unähnlich, wie man vielleicht denken würde. Beide  gehören der Partei der Republikaner an und vertreten konservative Werte. Worin sich die beiden Politiker jedoch unterscheiden, ist die Ansicht bezüglich des Klimawandels. Schwarzenegger vertritt die Meinung, dass Trumps Entscheidung,  die Kohle-Branche nach vorne zu bringen zu wollen, ein Fehlschlag war.

Der einstige Actionstar vergleicht es mit dem Szenario, als würde man in der heutigen Zeit vermehrt Faxe verschicken wollen. „Das ist das Dümmste, was man tun kann“, meint er und wundert sich nicht, dass sein Parteikollege abgewählt wurde. Er sei „der falsche Mann in Bezug auf den Klimaschutz und andere Themen“ gewesen. Tatsächlich könnte sich der Terminator-Star vorstellen, dass Trump 2024 wieder zur Wahl antritt. Zumindest verneint er die Frage nicht.

Arnold und Corona

In den vergangenen Monaten ist Arnold Schwarzenegger vermehrt in der Presse gelandet. Unter anderem setzt sich der gebürtige Österreicher sehr engagiert für die Coronamaßnahmen ein und wendet sich direkt gegen Coronaleugner, die seiner Meinung nach Menschenleben fahrlässig gefährden. Um seine Fans zur Impfung zu motivieren, hat er ein unterhaltendes Impfvideo auf Instagram gepostet. In diesem Video bedient er sich eines Zitat seiner Terminator-Rolle und möchte der Öffentlichkeit als gutes Beispiel vorangehen. (FS)

 

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