Beatles-StarJohn Lennon: Persönlicher Assistent spricht über seine Drogensucht

John Lennon - circa 1975 - AVALON BangShowbiz
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John Lennon - circa 1975 - AVALON

Bang ShowbizBang Showbiz | 30.12.2022, 10:00 Uhr

John Lennons ehemaliger persönlicher Assistent war erstaunt, wie schnell der Beatles-Star seine Heroinsucht aufgab.

Der Schauspieler und Pantomime Dan Richter (83), der von 1969 bis 1973 mit John und der Frau des Sängers, Yoko Ono, als persönlicher Assistent zusammenlebte und arbeitete, sagte, er habe das Paar in den späten 1960er-Jahren mit der Klasse-A-Droge versorgt, da er nicht wollte, dass sie Drogen von der Straße nehmen.

„Drogen seien der Schlüssel zur Kreativität“

Richter sagte dem „Daily Telegraph“ in einem Interview am Mittwoch (28. Dezember) in seinem Haus in der Sierra Nevada, Spanien: „Ich wollte nicht, dass sie es benutzen. Aber ich wollte wirklich nicht, dass sie Straßenheroin konsumieren und sich umbringen. Es gab einen Mythos, dass Drogen ein Schlüssel zur Kreativität sind. Was sie sein können und auch wieder nicht. Die Leute dachten, Billie Holiday und Charlie Parker seien wegen Drogen bessere Künstler. Heute glaube ich das nicht mehr.“

John und Yoko konnten Drogensucht aufgeben

John und Yoko hatten nach ihrer Fehlgeburt im November 1968 begonnen, Heroin zu konsumieren und benutzten es bis 1969 als emotionale Stütze, wobei Dan das Paar während der Aufnahmesessions der Beatles für ihr elftes Studioalbum „Abbey Road“ mit der Droge versorgte. Er sagte, er bewundere, wie schnell John und Yoko in den späten 1960er-Jahren aber auch wieder damit aufhören konnten, die Droge zu nehmen.

Allerdings habe John damals immer noch regelmäßig Gras geraucht. Dan, der eine Episode des Podcasts „The Great British Scandal“ mit dem Titel „The Ballad of John and Yoko“ aufgenommen hat, in der es darum geht, wie sie sich kennengelernt haben, fügte hinzu: „Obwohl sie immer noch Gras rauchten, versuchte John, nicht zu trinken. Er war ein gewalttätiger Betrunkener – die schlimmste Seite von ihm kam zum Vorschein, wenn er trank, also tranken wir zusammen Coca-Cola.“