GNTM: Hat diese dreiste Lüge zu Jasmins Aus geführt?

Sophia VölkelSophia Völkel | 11.03.2022, 14:00 Uhr
Heidi Klum bei GNTM 2022
Heidi Klum bei GNTM 2022

Fotos: IMAGO/ APress, Shutterstock/ Macrovector; Michal Sanca

Lügen kommt bei Heidi Klum gar nicht gut an und erst recht nicht, wenn es um den Einzug in die nächste Runde bei "GNTM" geht. Das hat Kandidatin Jasmin allerdings scheinbar nicht verstanden.

Heidi Klum ist für jeden Spaß zu haben – aber mit ihr ist nicht zu spaßen. Besonders wenn es um das Aussehen der Models geht, ist die GNTM-Jurorin streng. Mit dem großen Umstyling stellt Heidi oftmals die Weichen für das Weiterkommen in der Casting-Show – die Mädchen, die glänzen sollen, bekommen einen frecheren Haarschnitt verpasst, den Mädchen, die bereits Favoritinnen sind, tut ein komplett neuer Look ebenfalls gut.

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Statt Kurzhaarschnitt zu lange Haare

Bei Kandidatin Jasmin kam in Folge 6 die bedrohliche Schere zum Einsatz. Natürlich erwartete die 23-Jährige das Schlimmste. „Vielleicht wird ganz Deutschland miterleben, wie ich eine Glatze bekomme.“ So radikal wurde es dann nicht, stattdessen bekam die „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin nach dem Schnitt sogar noch mehr Haare.

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Auf ihrem hübschen Köpfchen wurde eine Perücke platziert, hier schwebte Heidi eine Frisur á la Naomi Campbell (die sogar Jasmins Vorbild ist) vor. Allerdings fehlten dazu noch einige Haare, also wurde die Perücke verlängert.

Fiese Masche hinter Heidis Rücken

Viele von Heidis Mädchen hätten sich vermutlich gefreut eine noch vollere Frisur zu bekommen, anstatt weniger Haare, doch Jasmin gefiel ihr neues Aussehen so gar nicht. Also entschied sich das Model für etwas, das die Wutader von Heidi und dem „GNTM“-Stylistenteam mächtig hervortreten ließ. Sie ließ von einer anwesenden Stylistin die Echthaar-Perücke einfach um ganze 30 Zentimeter abschnippseln – ohne, dass Boss Heidi davon wusste.

Allerdings scheinen die Mädels immer wieder zu vergessen, dass sie vor der Model-Mama nichts verheimlichen können und dass spätestens beim letzten Entscheidungs-Walk alles rauskommt. So auch bei Jasmin.




Wutausbruch von Heidi

Als die bildhübsche Düsseldorferin mehr schlecht als recht über den Laufsteg wackelte, entgleisten Heidis Gesichtszüge. „Was sind das für Haare, Leute? Was ist das?“, fragte sie und stellte Jasmin die alles entscheidende Frage: „Was ist mit deinen Haaren? Wo sind die Haare, die wir dir gestern draufgemacht haben?“

Statt die Wahrheit zu sagen, log Jasmin aber dreist! „Die waren leider schief. Die mussten sie korrigieren.“ Und auf diese Lüge packte Jasmin auch gleich noch die Nächste. „An dem Make-Over-Tag meinten sie, dass sie die Spitzen auf jeden Fall begradigen möchten.“ Mit keinem Wort erwähnte die Kandidatin mit den Endlos-Beinen, dass sie sich eine Kürzung der Haare gewünscht hatte.

Doch Heidi bleibt wie gesagt nichts verborgen. Und sie wurde richtig sauer!„Ich habe gehört, dass DU darum gebeten hast, dass die Haare kürzer gemacht werden.“ Die 48Jährige wetterte weiter: „Deine Perücke hat 7 000 Euro gekostet. Das sind echte Haare! Weißt du, wie lange diese Person die Haare hat wachsen lassen, dass sie so lang sind?“

Auch Gast-Jurorin Sarina meckert

Die Quittung für die dreiste Haar-Lüge bekam Jasmin dann auch sofort. Sowohl Heidi als auch die Gast-Jurorin und ehemalige „GNTM“-Kandidatin Sarina Nowak bewerteten die Aktion von Jasmin als „absolut respektlos“ – und auch ihr Walk kam nicht gut an. Die 23-Jährige bekam kein Foto. „Das hat jetzt nichts mit ihren Haaren zu tun, obwohl ich das, auf Deutsch gesagt, ganz schön scheiße finde,“ so die „GNTM“-Chefin.

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Hat an dieser Stelle vielleicht Heidi ein wenig geflunkert? Es ist bekannt, dass Unprofessionalität und unhöfliches Verhalten bei „GNTM“ hart abgemahnt und bestraft werden. Es wäre also nicht verwunderlich, sollte Jasmin sich zum großen Teil die Chance aufs Weiterkommen mit ihrer Schwindel-Aktion selbst genommen hat.

Traumquote für Umstyling-Folge

Neben all dem Drama um die lieben Haare kann sich einer besonders freuen: der Sender ProSieben. Folge 6 fuhr einen Rekordwert ein. Mit 26,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen entpuppte sich die Ausgabe nicht nur als die stärkste reguläre Folge seit immerhin 14 Jahren, sondern auch als die erfolgreichste Umstyling-Folge aller Zeiten, also in 17 Jahren „Germany’s Next Topmodel“.

Heidis kunterbunte Diversität scheint gut anzukommen bei den Zuschauern. Apropos kunterbunt: am härtesten traf es dabei beim Umstyling die 20-jährige Vanessa. Ihre langen, braunen Haaren mussten einer grünen Kurzhaarfrisur weichen.