„Kampf der Realitystars“: Nur Iris Klein ist immer das Opfer. Echt jetzt?

Leni HübnerLeni Hübner | 30.05.2022, 21:29 Uhr
Iris Klein winkt am Starstrand
Iris Klein gibt sich immer gut gelaunt, aber nur auf Fotos, wie es scheint.

Foto: RTLZWEI

Sie will nicht mehr nur die „Mutter von“ sein, allerdings weiß niemand, wo man sie künftig einordnen soll. Beim „Kampf der Realitystars“ festigt Iris Klein vor allem ein Jammer-Image, aber vielleicht ist das ja Absicht.

„Alles, was die Leute sagen, interessiert einen Scheiß, ohne Witz“ sagt Elena Miras (30) aufmunternd beim „Kampf der Realitystars“ zu Iris Klein (55), doch das sieht die Katzenberger-Mama anders. Als „Mutter-von“ will die Wahl-Mallorquinerin übrigens nicht mehr bezeichnet werden. Doch was sie stattdessen will, wird nicht ganz deutlich. Iris jammert ziellos, dafür beständig.

Jammer-Sinfonien und Tränenbäche

Im Jammer-Gespräch mit Elena Miras geht es um die Platzierung auf der Wand der Wahrheit. Die Zuschauer durften abstimmen, wem sie den Sieg in der Sala am meisten gönnen würden. Auf den ersten Platz kam Martin Wernicke (42), auf den letzten Elena Miras, die das mit Fassung trägt. Iris Klein kommt nach Yeliz Koc (28) auf den drittletzten Platz.

„Kampf der Realitystars“: Elena Miras genießt die Vorteile ihres Rufs

Wirklich ernst nimmt kein Realitystar diese Abstimmung, die ja auch wirklich nichts aussagt über die Menschen in der Sala. Und wie Wahrsager Malkiel Rouven Dietrich (39) richtig anmerkt: Die Umfrage sollte nach der Ausstrahlung aller Folgen von „Kampf der Realitystars“ wiederholt werden, dann sieht das Ergebnis schon ganz anders aus. Doch das interessiert Iris Klein so wenig, wie der Versuch von Schäfer Heinrich (55), sie zu trösten.




Hass in den sozialen Medien

Der gesteht, dass er in der Sala auch schon viel geweint habe. Natürlich fragt Iris nicht nach den Gründen, denn was es auch sein mag, die Tränen von Iris sind gewiss ein bisschen schmerzhafter. Sie ist eben ein Profi. „Ich kriege jeden Tag irgendwelche Hassnachrichten, es gibt sogar ganze Gruppen auf Facebook, Hassgruppen…“, klagt sie im Einzelinterview. Das ist nicht witzig, aber auch damit steht sie in der Sala nicht allein da.

„Es ist ok, ich würde mich für die Kinder natürlich immer vor jedes Messer werfen“, gibt sie sich tapfer, „trotzdem tut es weh.“ Ja, Iris größtes Problem sind ihre berühmten Töchter. Dazu gleich mehr. „Ich fange mich wieder, es ist immer nur im ersten Augenblick so ein Schock“, verspricht sie Heinrich, doch sie bleibt dann doch eine Weile der Trauerkloß, um das Thema noch mit anderen Gesprächspartnern zu erläutern.

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Welche Persönlichkeit hat Iris Klein?

Auch Ronald Schill (63) hat Mitleid, er weiß ja nicht, dass Iris Klein diese Last schon lange nach außen trägt. Als er versucht, sie damit zu trösten, dass Elena und Yeliz noch hinter ihr liegen und auch sein Platz nicht viel besser sei, meint Iris, Elena habe ja im „Sommerhaus der Stars“ so rumgeschrien und würde deshalb abgestraft werden und Yeliz habe den Bachelor geohrfeigt.

„Aber ich habe nicht rumgeschrien, ich habe niemanden geohrfeigt, ich habe nichts gemacht“, erklärt sie weinerlich, „aber ich habe eben eine erfolgreiche Tochter.“ Dann korrigiert sie sich, schließlich ist neben Daniela Katzenberger (35) mittlerweile auch Jenny Frankhauser (29) eine Marke. Sie hat es übrigens geschafft, obwohl sie eine berühmte Schwester hat, ein eigenes Profil aufzubauen.

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Mutter aus Leidenschaft

Bei Iris Klein heiße es aber immer nur, man kenne die ja nur wegen der Kinder, klagt sie. „Ja, aber wer hat denn die Kinder auf die Welt gebracht, sie großgezogen und immer hinter denen gestanden?“ Und als Ronald versöhnlich bemerkt, sie sei doch sicher auch stolz auf ihre Töchter, bockt Iris Klein: „Muss ich deswegen immer erniedrigt werden?“

Schills Analyse fällt sanft aus: „Iris möchte gern eine eigenständige Persönlichkeit sein, was sie ja auch ist, aber wenn das in Frage gestellt wird, ist sie betrübt.“ Ja, so ist das. Immer. Kurz nach der üblen Platzierung wird Iris schon wieder vom ganz großen Drama überrascht. Elena Miras wird vor die Entscheidung gestellt, ob sie für Geld Briefe schreddert, die andere Realitystars von zu Hause bekommen sollten.

Geld statt Liebe für andere

Sie entscheidet sich im Tiny-Haus für das Geld und gegen fünf Briefe – einer davon ist für Iris Klein. Verzichten müssen auf Elenas Kosten aber auch Paco Herb (26), Larissa Neumann (21), Martin Wernicke und Malkiel Rouven Dietrich. Aber am schlimmsten trifft es natürlich die Mutter, äh, die Frau Klein. „Erst gönnt man mir den Sieg nicht, nun nicht einmal einen Brief“, klagt sie.

Iris Klein ist erst seit einigen Tagen in der Sala. So groß kann das Heimweh noch nicht sein. „Ich habe auch keinen gekriegt und bin schon ein wenig länger drin als du“, versucht Malkiel die katzenjammerige Mutter aufzubauen. Doch die schießt wild um sich. Erst betont sie, dass Malkiel ja keine Kinder habe und als er darauf hinweisen will, dass er trotzdem seine Familie vermisse, unterbricht sie ihn, um ihn auch noch mit ihrem Ehemann zu übertrumpfen.

Zickenkrieg ohne Gegner

Malkiel ist sichtlich verletzt, woraufhin Iris Klein zum Trost gegen Ronald Schill schießt, der ja – laut Iris – nun wirklich unnötigerweise einen Brief von Claudia Obert bekommen habe. Die ist weder mit ihm verwandt, noch verbandelt. Doch das findet Malkiel so daneben, wie ihre Bemerkungen zuvor. Als er davonläuft, um sich bei anderen Menschen auszuweinen, ruft sie ihn mit „ey, Zicke“ zurück.

Glaubt Iris Klein wirklich, dass das charmant ist? Vermutlich ist sie davon genauso überzeugt wie von der Tatsache, dass nur sie leiden muss. Immer. Für jemanden, der sich nach mehr Liebe von außen sehnt, kein guter Zug. Es kommt sehr unsympathisch rüber, erst recht, wenn man den Menschen, den man so derbe angeht, gerade wehgetan hat mit seinem eigenen Gejammer.

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Katzenjammer als Marke

Natürlich liegt der Fehler auf gar keinen Fall und überhaupt nie bei Iris Klein, deshalb ist ihrer Meinung nach geradezu unverschämt, dass Malkiel nun bei den anderen Kollegen schlecht über sie spricht. Dafür entschuldigt sich der Kartenleger sogar später noch, aber Iris Klein ist nicht wirklich dankbar. Sie ist schon wieder das Opfer und nicht etwa der schwer getroffene Malkiel Rouven Dietrich.

Mit dieser Tour wird Iris Klein keinen Blumentopf und erst recht nicht den „Kampf der Realitystars“ gewinnen. Wenn sie nicht länger die Mutter von Daniela Katzenberger und Jenny Frankhauser sein will, sollte sie an sich arbeiten. Wer ist Iris Klein? Im Moment haben wir den Eindruck, ein Jammerlappen. Das kann sie nicht wollen.

„Kampf der Realitystars“ 2022: Darum geht es in der Show

Am Traumstrand in Thailand kämpfen Deutschlands Promis bei „Kampf der Realitystars“ auch in der dritten Staffel in herausfordernden Action- und Geschicklichkeitsspielen um 50.000 Euro Siegprämie und den sagenumwobenen Titel „Realitystar 2022“.

Doch auch abseits der Spiele müssen sich die Promis in der Sala behaupten: Immer wieder müssen Teilnehmer oder Teilnehmerinnen die Gruppe verlassen und sich Moderatorin Cathy Hummels in der „Stunde der Wahrheit“ stellen, während Neuankömmlinge dazustoßen. Das RTLZWEI-Format wird von Banijay Productions Germany realisiert.

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„Kampf der Realitystars“ 2022: Sendetermine, Sendezeiten, Wiederholungen

„Kampf der Realitystars“, ab dem 13. April 2022 immer mittwochs um 20:15 Uhr bei RTLZWEI.
Wer die Folgen nicht im TV schauen möchte, kann sie auch im Stream auf RTL+, ehemals TVNow, verfolgen. Und wer es nicht abwarten kann, bis die neue Folge linear auf RTL2 gezeigt wird, kann sie bereits immer am Samstag zuvor streamen.

Auf RTL+ stehen die Sendungen im Anschluss an die TV-Ausstrahlung auch noch als Wiederholung zur Verfügung.