Gruselig oder die Zukunft?: Elon Musk stellt Tesla-Roboter vor

Gruselig oder die Zukunft?: Elon Musk stellt Tesla-Roboter vor
Gruselig oder die Zukunft?: Elon Musk stellt Tesla-Roboter vor

IMAGO / ZUMA Wire

22.08.2021 11:30 Uhr

Elon Musk will die zahlreichen Filme wahr werden lassen. Er will einen Menschenroboter auf den Markt bringen.

Elon Musk (50) ist der Mann der Zukunft – ob man das nun gut, schlecht oder irgendetwas dazwischen findet, sei jetzt mal dahingestellt. Aber besagter Vidsionär und seine Firma Tesla werden das wahr machen, was wir in Filmen schon etliche Male gesehen haben – echte Menschen-Roboter.

Der aus Südafrika stammende Mitbegründer des Bezahldienstes Paypal stellte diese Woche sein neues Mega-Projekt vor.

Tesla- der Modell-Roboter

Das gute Dinge soll wenig kreativ Tesla heißen (wenig kreativ vor allem im Vergleich zum Namen seines Sohns, der nämlich X Æ A-12 heißt). 

Wie der Unternehmer am Donnerstag beim „AI Day“ von Tesla – dem „Tag der Künstlichen Intelligenz“ –sagte, wird der humanoide Roboter Modelmaße á la Bella Hadid (24) haben. Mit einer Körpergröße von 177 Zentimeter bei einem Gewicht von 57 Kilogramm kommt er/sie/es gertenschlank daher. 

Release schon 2022?

Bei dem Projekt handelt es sich auch nicht um ferne Zukunftsmusik. Nein, die Menschenroboter sollen bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

Die Maschine soll den Menschen dann lästige Aufgaben abnehmen. Oder um es mit den Worten von Elon Musk zu sagen – Er soll „sich wiederholende und langweilige Arbeiten eliminieren.“

Quelle: twitter.com

Hilfe oder Bedrohung?

Wir alle haben schon zahllose Filme gesehen, in denen die zu Beginn achso hilfreichen Roboter zur Mitte der Handlung die Menschheit abschlachten wollen. Kein Wunder also, dass gegenüber menschlichen Robotern ein gut genährtes Misstrauen besteht.

Dem scheint sich Elon Musk sehr bewusst zu sein oder warum sonst sagte der Milliardär Dinge wie „Er soll natürlich freundlich sein“. Er erklärte außerdem, den Roboter auf eine Art bauen lassen zu wollen, dass „dass Du vor ihm davonlaufen und ihn wahrscheinlich sogar überwältigen kannst“.

Okay … das ist ja ein großartiges Verkaufsversprechen …

Wie Siri nur mit Händen

Der Roboter kann aber zum Glück (noch nicht) deine Gedanken lesen können. Der Südafrikaner Musk erklärte, dass man den Roboter im Idealfall mit Audiobefehlen steuern kann.

Ein Netflix-Serien-Marathon könnte mit Tesla also noch fauler werden. Man müsste dann nicht einmal mehr selbst zum Kühlschrank gehen, sondern lässt den Roboter die dritte Dose Cola bringen. Oder wie Elon Musk es formulierte: „In der Zukunft wird körperliche Arbeit eine Option sein. Wenn man sie erledigen will, kann man sie tun, aber man muss sie nicht tun.“ 

Ob die ehrgeizigen Pläne des Milliardäre wirklich aufgehen, werden die kommenden Monate zeigen.