KatastrophendrehBen Affleck spricht über seine schlimmste Erfahrung als Schauspieler

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Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 11.01.2022, 14:38 Uhr

Ben Affleck plaudert in einem aktuellen Interview über eine katastrophale Erfahrung am Filmset — und spricht auch darüber, warum er nicht mehr Batman sein wollte.

Auch für einen Hollywood-Superstar läufts nicht immer rund – das musste auch Ben Affleck (49) in seiner Karriere gelegentlich erfahren. Das Leben des Hollywoodstars ist nicht nur geprägt von Mega-Erfolgen, Preisen und hohen Gagen – sondern auch von Niederschlägen, einer Scheidung, seiner Alkoholsucht. Was für ihn als Schauspieler die schlimmste Erfahrung war, erzählte er kürzlich ganz offen in einem Interview. Nur soviel: Es hat mit „Batman“ zu tun.

Das war sein Tiefpunkt

„Der Tiefpunkt für mich war Justice League“, erklärte Affleck im Interview mit „Los Angeles Times“. „Das war eine schlimme Erfahrung, weil mehrere Dinge zusammenkamen: mein eigenes Leben, meine Scheidung, zu viel Abwesenheit, die konkurrierenden Pläne und dann Zacks persönliche Tragödie und der erneute Dreh. Es war einfach die schlimmste Erfahrung. Es war furchtbar. Es war alles, was ich an diesem Job nicht mochte.“ Der Star fuhr fort: „Das war der Moment, in dem ich sagte: ‚Ich mache das nicht mehr.’ Es geht nicht einmal darum, dass Justice League so schlecht war. Denn es hätte alles Mögliche sein können.“

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Schwierige Produktion

Der Dreh von „Justice League“ war von etlichen Problemen geplagt. Zunächst war Regisseur Zack Snyder (55) ausgestiegen, nachdem im Mai 2017 seine Tochter Autumn gestorben war. Seinen Platz übernahm Joss Whedon (57), dem anschließend mehrere Schauspielerinnen Machtmissbrauch am Set vorgeworfen hatten. Affleck erwähnte in dem Interview Whedon jedoch nicht explizit.

Ausgebrannt durch Rolle des Batman

Affleck hatte in dem Film die Rolle des Batman/Bruce Wayne verkörpert — wie schon zuvor im Film „Batman v Superman: Dawn of Justice im Jahr“ 2017. Bereits 2020 erklärte er, dass er die Rolle des Batman zwar geliebt habe, dass er bei „Justice League“ jedoch mit „einem Problem nach dem anderen“ konfrontiert gewesen sei und sich durch die Figur ausgebrannt fühlte.