Hoden-HölleThorsten Legats Hoden bei Aufprall aufgerissen: „Das Ei wird entnommen“

Tari TamaraTari Tamara | 27.06.2022, 13:31 Uhr
Thorsten Legat
Thorsten Legat

IMAGO / Future Image

Mega-Schock für Thorsten Legat: Nach einem Unfall beim "RTL Turmspringen" muss ihm ein Hoden entfernt werden. Die Verletzung war zu gravierend! 

Thorsten Legat sollte beim diesjährigen „RTL Turmspringen“ Anfang Juni dabei sein. Beim Training zur Show passierte es dann: Er prallte äußerst ungünstig aufs Wasser auf und konnte danach nicht mehr an der Show teilnehmen.

Thorsten Legats Hoden aufgerissen

Bei diesem Aufprall riss ihm sein Hoden auf und als wäre das nicht schon schlimm genug, gab es vom Arzt die Schock-Diagnose: Sein Hoden ist nicht mehr zu retten und muss bald entfernt werden.

Wie schlimm es für ihn war, erklärt er jetzt gegenüber RTL: „Das Ei wird Mitte August entnommen. Am Anfang dachte ich, die Welt fällt bei mir auf den Kopf, weil ich erschüttert und traurig war.“

Thorsten Legat bekommt ein Implantat

Im August wird ihm nun der Inhalt seines Hodensacks entnommen, doch dieser Hautlappen bleibt natürlich nicht leer, sondern wird aufgefüllt: „Ich bekomme eigentlich nur ein Implantat darein. Ich hab mich aufklären lassen, das ist wie ein Brustimplantat“, erklärt Legat.

So ein Implantat ist nicht notwendig, wird aber aus kosmetischen Gründen eingesetzt. Diese Prothesen sehen aus wie „ein Hühnerei“ nur in „durchsichtig“ oder auch „gelblich“, erklärt der Arzt Dr. Weiss aus dem Urologikum Ludwigshafen recht anschaulich.

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Familienplanung abgeschlossen

Mit 53 Jahren und einer glücklichen Familie mit zwei Jungs, ist die Kinderplanung bei Thorsten bereits abgeschlossen. Dennoch, es wäre für ihn weiterhin möglich Kinder zu zeugen, da der verbliebene Hoden die Aufgabe der Samenproduktion weiterführt.

Trotz der Schock-Diagnose lässt sich der Ex-Fußballer nicht unterkriegen und ist für den guten Zweck bei „Nina Warrior Germany“ dabei. Außerdem erklärt er logisch: „Da kann man nix mehr kaputt machen. Das ist schon mal gut. Weh tut es auch nicht mehr. Für mich ist immer wichtig: Ich spiele da nicht mit meiner Gesundheit, ich weiß ja, dass es wegkommt.“