StarsRichard E. Grant: Diese Freunde will er nie wiedersehen

Richard E. Grant attends "Jesus Christ Superstar" - opening night at the London - Famous BangShowbiz
Richard E. Grant attends "Jesus Christ Superstar" - opening night at the London - Famous BangShowbiz

Richard E. Grant attends "Jesus Christ Superstar" - opening night at the London - Famous

Bang ShowbizBang Showbiz | 24.08.2026, 11:00 Uhr

Der britische Schauspieler hat Menschen aus seinem Leben "gestrichen", seit seine Frau Joan Washington gestorben ist, und sieht für sie keinen Weg zurück.

Richard E. Grant will Freunden, die ihn nach dem Tod seiner Frau nicht unterstützt haben, nicht verzeihen.
Der ‚Withnail and I‘-Star hat klargestellt, dass er diese Menschen endgültig aus seinem Leben gestrichen hat. Seine Ehefrau Joan Washington starb im September 2021 im Alter von 74 Jahren an Lungenkrebs. Zuvor hatte sie acht Monate gegen die Krankheit gekämpft. Grant berichtete außerdem, dass einige Bekannte die Straßenseite gewechselt hätten, um unangenehmen Gesprächen aus dem Weg zu gehen. Eine Rückkehr dieser Menschen in sein Leben schließt er inzwischen aus. Auf die Frage, ob er einigen von ihnen vergeben habe, erklärte der Schauspieler gegenüber dem ‚Sunday Times Magazine‘, er denke in dieser Hinsicht sehr strikt: „Es gibt Menschen, die aus meinem Leben gestrichen wurden, und ich werde sie nie wiedersehen.“

Grant betonte: „Wenn ich ihnen das angetan hätte, könnte ich ihnen nicht ins Gesicht sehen.“ Selbst wenn er wüsste, dass die Betroffenen gute Absichten gehabt hätten, würde er ihnen nicht verzeihen. Seine Antwort darauf sei schlicht: „Nein, Fallgitter runter. Auf Wiedersehen.“ Der 69-Jährige lebt inzwischen „in einer Kommune“. Seine Tochter Olivia und ihr Ehemann Florian Herbst, die kürzlich zum ersten Mal Eltern geworden sind, hatten ihn gefragt, ob sie nach einigen Jahren getrennten Wohnens wieder zurückkommen könnten. Während der Corona-Pandemie hatten sie bereits gemeinsam unter einem Dach gelebt. Grant scherzte: „Der einzige Unterschied ist, dass ich von der Seite, auf der meine Frau und ich gelebt haben, auf ihre Seite gezogen bin. Ich habe mich verkleinert, sie haben sich vergrößert.“

Der ‚Can You Ever Forgive Me?‘-Darsteller räumte ein, dass ihn das Großvatersein stärker über die eigene Sterblichkeit nachdenken lasse. „Ich habe dieses überwältigende Gefühl, dass man Teil des Kreislaufs des Lebens ist. Man hat den Tod erlebt und jetzt gibt es eine Geburt. Sofort dachte ich: Wie viele Weihnachten werde ich noch mit meinem Enkelkind verbringen? Das ist es, was einen wachrüttelt – wie viele Lebensjahre einem noch bleiben“, schilderte er.