StarsDylan Sprouse vergleicht seine frühe Karriere mit ‚Kinderarbeit‘ in ‚Kohleminen‘

Dylan Sprouse at Beautiful Disaster premiere in Madrid - Getty - March 2023
Der Schauspieler und sein Zwillingsbruder Cole Sprouse wurden bereits als Kinder berühmt. Nun findet er deutliche Worte.
Dylan Sprouse findet kritische Worte über seine Zeit als Kinderstar.
Der US-Schauspieler und sein Zwillingsbruder Cole Sprouse begannen bereits als Babys mit der Arbeit im Fernsehen. Von 1993 bis 1998 teilten sie sich die Rolle des Patrick Kelly in der Serie ‚Grace Under Fire‘. Im Alter von zwölf Jahren wurden sie durch ihre Rollen in ‚Hotel Zack Cody‘ zu bekannten Kinderstars. Dylan gab nun zu, dass seine frühe Karriere bis heute Auswirkungen auf sein Selbstwertgefühl habe.
In seinem Podcast ‚Wildmen‘ erzählte der 34-Jährige seinem Co-Moderator Brendan Columbus, dass er ihren Gast Mark Indelicato bereits seit dessen zwölftem oder dreizehntem Lebensjahr kenne: „Wir haben zusammen in einer Folge von ‚Hotel Zack Cody‘ gearbeitet.“ Brendan fragte: „Hast du gesungen und getanzt?“ Dylan antwortete: „Ja. Ich habe gesungen und getanzt. Ich bin ein Disney-Kind. Ich muss singen und tanzen.“ Anschließend bezeichnete er Mark als „einen der talentiertesten Schauspieler, die ich kenne“ und merkte an, dass sie beide in der Branche aufgewachsen seien.
Dylan lachte: „Es ist Kinderarbeit. Wenn man in diesem Alter eine Karriere macht – manche Kinder haben früher in Kohleminen gearbeitet und mit 15 Jahren die Tür für die Loren bewacht; wir haben eben gesungen und getanzt. Es ist trotzdem Kinderarbeit.“ Der ‚Beautiful Disaster‘-Darsteller gab zu, dass er sich auf das Gespräch mit Mark zu diesem Thema gefreut habe, weil er als erwachsener Schauspieler in derselben Branche noch immer mit „einigen mentalen Hürden“ zu kämpfen habe. Dabei fragte er sich, ob er bei seiner Arbeit als Schauspieler immer noch dem Gefühl hinterherjage, das er als Kind hatte.
Mark schloss sich dem Gespräch an und erklärte: „Wir sind buchstäblich Überlebende.“ Dylan sprach auch darüber, welche „Workaholic-Einstellung“ ihm seine Karriere als Kinderstar vermittelt habe. „Ich habe das schon oft anderen Leuten beschrieben. Wenn man beim Fernsehen arbeitet, ist es ein normaler Arbeitstag. Man geht hin, stempelt ein, stempelt aus, hat seinen Arbeitsplatz und arbeitet natürlich. Klar, man ist an einem Set und es ist etwas anders, aber es sind dieselben Arbeitszeiten“, schilderte der Darsteller.
Doch als diese Routine plötzlich weggefallen sei, sei ein „Vakuum“ zurückgeblieben. Dylan, der mit seiner Ehefrau Barbara Palvin sein erstes Kind erwartet, gestand: „Weil wir das so lange gemacht haben, fühlt es sich so an, als sei mein Selbstwertgefühl lange Zeit untrennbar damit verbunden gewesen, dass ich arbeiten und am Set sein konnte.“







