Falscher Doktortitel: YouTuber Marvin Wildhage drohen 40 Tage Knast

Falscher Doktortitel: YouTuber Marvin Wildhage drohen 40 Tage Knast
Falscher Doktortitel: YouTuber Marvin Wildhage drohen 40 Tage Knast

Fotos: Marvin Wildhage/Youtube

10.12.2020 21:20 Uhr

Für die Klicks nimmt YouTuber Marvin Wildhage so einiges in Kauf. Muss der Spaßvogel nun etwa in den Knast?

Marvin Wildhage (24) hat bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass er es Faustdick hinter den Ohren hat. Nachdem sich der mutige YouTuber Anfang des Jahres in das Training von Bundesligisten Hertha BSC eingeschlichen hat, zeigte er zuletzt wie einfach es ist, sich in Deutschland einen Doktortitel zu erschummeln. Doch die Aktion ging mächtig nach hinten los!

Schlechte Beratung vom Anwalt?

Als Konsequenz drohen dem Niedersachsen nämlich 40 Tage Knast, wie er jetzt in seinem neusten Video erklärt hat. „Ich habe mich davor von einem Anwalt beraten lassen. Der meinte, dass das Ganze im journalistischen Rahmen liegt und ich keinem damit weh tue, wenn ich mir den Doktortitel in den Perso eintragen lasse, sofern ich ihn danach nicht benutze“, so Marvin. Doch womöglich lag sein Berater da falsch.

Falscher Doktortitel: YouTuber Marvin Wildhage drohen 40 Tage Knast

Fotos: Marvin Wildhage/Youtube

Entweder Knast oder Geldstrafe

„Jetzt habe ich einen Brief vom Amtsgericht Tiergarten mit einem Strafbefehl bekommen. Da steht drin, dass ich angeklagt werde“, berichtete Wildhage weiter. Für den beliebten YouTuber bedeutet das konkret, dass er sich zwischen einer Geldstrafe von 3.200 Euro oder 40 Tage Knast entscheiden muss.

Marvin Wildhage möchte Einspruch einlegen

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und so möchte Marvin Wildhage versuchen Einspruch einzulegen und seinen Hals damit aus der Justiz-Schlinge ziehen.

Doch Marvins Chancen jetzt noch mit einem blauen Auge davon zu kommen, stehen nicht besonders gut. “Ich habe ich beraten lassen und die meinten, dass es mittlerweile etwas spät sei, um Einspruch einzulegen“, erläuterte der 24-Jährige.

Wagt er im Knast den nächsten Selbstversuch?

“Ich hätte schon in dem Moment, als die Polizei mich verhören wollte antworten müssen…Der Anwalt hat wenig Hoffnung, dass ich vor Gericht mit einer geringeren Geldstrafe davon komme“, gab er abschließend zu Protokoll. Es bleibt also spannend. Vielleicht entscheidet sich der Influencer am Ende ja doch, hinter Gitter zu gehen, um dort den nächsten Selbstversuch zu wagen.

Marvin, wir drücken Dir die Daumen! (JuC)