StarsHilary Swank: Späte Mutterschaft macht sie ‚präsenter‘

Hilary Swank - THE HUNT Premiere March 2020 - Photoshot BangShowbiz
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Hilary Swank - THE HUNT Premiere March 2020 - Photoshot

Bang ShowbizBang Showbiz | 21.05.2026, 09:00 Uhr

Die Schauspielerin bereut es rückblickend nicht, erst mit Ende 40 Mutter geworden zu sein.

Hilary Swank sagt, dass es ein großer Vorteil sei, ihre Zwillinge erst später im Leben bekommen zu haben – denn dadurch könne sie viel „präsenter“ für ihre Kinder da sein.
Die 51-jährige Schauspielerin begrüßte im April 2023 gemeinsam mit ihrem Ehemann Philip Schneider einen Sohn und eine Tochter auf der Welt. Zum Zeitpunkt der Geburt war Hilary 48 Jahre alt, nachdem sie bereits zehn Jahre zuvor ihre Eizellen hatte einfrieren lassen.

Die ‚Million Dollar Baby‘-Darstellerin glaubt, dass sie eine völlig „andere Mutter“ gewesen wäre, wenn sie während des Höhepunkts ihrer Schauspielkarriere Kinder bekommen hätte. Im Gespräch mit ‚People‘ erklärte sie: „Es hat sich einfach so ergeben, dass ich erst viel später im Leben Kinder bekommen habe. Es war nicht so, dass ich früher keine wollte. Es gab viele Dinge, die das verhindert haben, und deshalb kann ich mir jetzt wirklich die Zeit nehmen, bei ihnen zu sein.“

Hilary fügte hinzu: „Ich habe das Gefühl, dass ich viel mehr Muttertage erlebe als nur den eigentlichen Muttertag, weil ich so präsent in ihrem Leben sein kann.“ Die Schauspielerin habe sich schon immer vorgestellt, irgendwann Mama zu sein. „Ich wusste immer, dass ich eines Tages Kinder möchte, aber ich habe nie geplant, wie das genau aussehen würde“, gestand sie. „Ich weiß, dass das für jeden anders ist, aber ich glaube, wenn ich in meinen Zwanzigern oder Dreißigern ein Kind bekommen hätte, wäre ich heute eine ganz andere Mutter.“

Besonders dankbar sei Hilary dafür, dass sie heute die Freiheit habe, flexibel zwischen Arbeit und Familienleben zu wechseln. „Ich habe jetzt viel eher die Möglichkeit, ihnen wirklich meine volle Aufmerksamkeit zu schenken – auf eine Weise, wie es damals nicht möglich gewesen wäre, weil ich viel stärker zwischen beiden Welten hin- und hergerissen gewesen wäre“, erklärte sie. Da ihre Karriere inzwischen sehr gefestigt sei, könne sie selbst entscheiden, wann sie arbeite und wann nicht. „Das ist wirklich ein großes Geschenk“, betonte der Hollywood-Star.