„Rust“: So geht es laut Produzenten nach dem Todesschuss weiter

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 25.10.2021, 20:21 Uhr

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Die Produzenten von „Rust“ wandten sich nach der Tragödie am Filmset mit einem Brief an ihr Team – und sprachen darüber, wie es um das Projekt steht.

Am 22. Oktober kam es beim Filmdreh des Western „Rust“ zu einer unfassbaren Tragödie: Ein Projektil löste sich aus der Requisitenwaffe von Hollywoodstar Alec Baldwin (63). Die Kamerafrau  Halyna Hutchins († 42) kam ums Leben, der Regisseur des Films,Joel Souza (48), wurde verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Nun verrät ein interner Brief  der Produzenten an die Mitarbeiter des Films, wie es mit dem Projekt weitergehen soll.

Produzenten versprechen: „Eher eine Pause als das Ende“

„Während wir durch diese Krise schreiten, haben wir die Entscheidung getroffen, die Dreharbeit zumindest solange anzuhalten, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind“, heißt es in dem Dokument, das dem US-amerikanischen Branchenblatt „The Hollywood Reporter“ laut eigenen Angaben vorliegt. Im Brief soll auch erklärt werden, dass es sich hierbei „eher um eine Pause als ums Ende“ handle.

Die Trauer um die verstorbene Kamerafrau Halyna Hutchins ist groß.

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Trauer um Hutchins und emotionale Hilfe

Man trauere um den Verlust von Hutchins, heißt es zu Beginn des Briefs. Die Produzenten stehen laut eigenen Aussagen in engem Kontakt mit Hutchins Familie. Man werde jegliche Spenden an den Halyna-Hutchins-Stipendienfonds verdoppeln. Zudem werde es für betroffene Mitarbeiter emotionale Unterstützung sowie Zugang zu persönlichen und virtuellen Trauerberatern geben.

Details zum Wohlbefinden des Regisseurs

Über den Regisseur Joel Souza hieß es in dem Schreiben, dass dieser sich gerade erhole und dass man ihn bestmöglich unterstütze. Man wisse, wie schwer sein Weg sei. Die Produzenten wollen morgen einen Zeitplan für die Abreise der Crew sowie die Möglichkeit, persönliche Gegenstände abzuholen, versenden.

Alec Balwin gab vor kurzem bekannt, vorerst alle Projekte ruhen lassen zu wollen. Der sechsfache Vater hatte am 22. Oktober via Twitter erklärt, unter Schock zu stehen. „Ich bin schockiert und traurig über den tragischen Unfall, bei dem Halyna Hutchins, eine Ehefrau, Mutter und von uns sehr geschätzte Kollegin, ums Leben gekommen ist, und kann dies nicht in Worte fassen. Ich unterstütze die polizeilichen Ermittlungen zur Klärung der Frage, wie es zu dieser Tragödie kam und ich stehe in Kontakt mit ihrem Ehemann und biete ihm und seiner Familie meine Unterstützung an. Mein Herz ist gebrochen für ihren Mann, ihren Sohn und alle, die Halyna kannten und liebten“, so der Schauspieler.