TippsAuch Promis haben Probleme mit der Bandscheibe

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Paul VerhobenPaul Verhoben | 11.10.2022, 08:08 Uhr | ANZEIGE

Gutes tun für Wirbelsäule und Bandscheiben:  Den Rücken nicht belasten, sondern entlasten. Regelmäßige Bewegung, aktiv bleiben sowie ein bisschen Sport treiben – das sollte wirklich jeder tun Dabei ist es ganz gleich, ob man jung oder alt ist. Wer das alles ignoriert, bekommt es mit seinem Rücken zu tun und hat über kurz und lang Rückenschmerzen.

Wir sind nicht dafür geschaffen nur aufrecht zu gehen und egal, ob beim Putzen, beim Tragen von Lasten, bei der Hausarbeit oder beim Einkaufen: Die Wirbelsäule wird ständig beansprucht. Die Gelenke werden schnell abgenutzt und überlastet. Das geschieht entweder, weil wir viel zu viel sitzen, oder in ungünstiger Haltung arbeiten.

Ständige Überlastung schädigt allerdings die Bandscheiben. Denn sie verlieren an Flüssigkeit und das Gewebe wird trocken und spröde. Ist eine solch veränderte Bandscheibe den Belastungen nicht mehr gewachsen, kommt es zu einem Bandscheibenvorfall. Er kann schmerzlos verlaufen, er kann aber auch sehr schmerzhaft sein. Vor allem, wenn er auf die Nerven drückt.



Bandscheibenvorfall vorbeugen

Vorbeugen kann man ganz einfach mit so viel Bewegung wie nur möglich. Das kann schon mit der richtigen Haltung am Schreibtisch beginnen. Man sollte nicht immer in der gleichen Haltung sitzen, sondern sich auch mal zu den Seiten neigen, den Rücken krümmen und dann wieder gerade halten. Außerdem ist es wichtig, zwischendurch immer mal wieder aufzustehen, um sich mit ein paar Schritten zu bewegen. Optimal ist auch, wenn man seine Arbeit an einem Stehpult erledigen kann.

Grundsätzlich tut jede Art von regelmäßiger Bewegung gut, wobei die Wirbelsäule immer gleichförmig belastet werden soll. Das ist bei Ausdauersportarten wie Langlauf, Walking oder beim Rückenschwimmen der Fall. Vorbeugend helfen kann auch ein gezieltes Krafttraining zum Aufbau der Rückenmuskulatur. Ungünstig dagegen sind unkontrollierte Bewegungen wie beim Tennis oder beim Fußballspielen.

Auch der richtige Schuh ist ein wichtiger Helfer, um einen Bandscheibenvorfall vorzubeugen. Ein Schuh von MBT in Deutschland beispielsweise kann um ein Vielfaches das Risiko verringern – im Alltag, in der Freizeit und auch beim Sport. Einige Modelle sind mit einer Performance-Sohle mit höchster Dämpfungseigenschaft ausgestattet, wobei mit der gerundeten Sohle, der weichen Ferse und dem eingearbeiteten Masai Sensor, beim ersten Schritt bereits die Wirkung eines MBT Schuhwerks einsetzt: Die Wirbelsäule wird entlastet und der Druck auf die Wirbelkörper sinkt.

Auch Prominente mussten Bandscheibenvorfälle erleiden

Harrison Ford – Er hatte schon den 80er-Jahren einen Bandscheibenvorfall, der durch eine Operation erfolgreich behandelt wurde. Der Schauspieler erlitt aber erneut im Jahr 2008 einen Bandscheibenvorfall und zwar bei den „Indiana Jones“-Dreharbeiten während des Elefantenreitens.

Bono – Der Sänger von U2 gibt während seiner Konzerte auf der Bühne alles. Allerdings hat er sich dabei auch immer wieder verletzt, sodass er chronische Rückenschmerzen bekam. 2010 wurde er wegen eines erlittenen Bandscheibenvorfalls notoperiert – denn seine Beine waren aufgrund dessen teilweise gelähmt.

Hartmut Engler – Der Pur-Frontsänger hatte sich 2018 einen schweren Bandscheibenvorfall zugezogen und musste ebenfalls operiert werden.

Mirja Boes –  Die Comedienne fehlte beim Comedypreis im Jahr 2018, weil sie einen Bandscheibenvorfall hatte und notoperiert werden musste. „“Heute geht es mir wieder gut, aber ich mache auch ziemlich viel Sport.“

David Garrett – Der Star-Geiger musste im Jahr 2018 Jahr wegen eines schlimmen Bandscheibenvorfalls auf zahlreiche Konzerte und Auftritte verzichten und sie absagen. Er war monatelang in physiotherapeutischer Behandlung.

Um Schmerzen und Rückenleiden zu vermeiden, gibt es ein paar simple Tricks

Schlafen

Am besten schläft man auf einer Matratze, die sich dem Rücken anpasst. Hierfür ist ein Modell mit einem mittleren Härtegrad geeignet. Gibt es Probleme mit den Nackenmuskeln, dann sollte man ein Nackenkissen verwenden. Ganz auf ein Kissen verzichten sollten alle, die auf dem Bauch schlafen.

Putzen

Besen, Schrubber oder Geräte mit verstellbarem Stiel benutzen. So bleibt der Rücken geschont und man kann eine aufrechte Körperhaltung einnehmen.

Heben

Die richtige Hebetechnik nutzen: Schwere Gegenstände immer aus der Hocke heraus anheben. Auf keinen Fall aus den Beinen und erst recht nicht aus dem Rücken.

Schreibtisch

Er muss die richtige Höhe haben. Die ist gegeben, wenn man die Unterarme flach auf die Tischplatte legen kann und die Unter- und Oberarme einen rechten Winkel bilden. Sinnvoll ist es auch, einen Stuhl mit einer elastischen Rückenlehne zu benutzen. Dann passt sich die Stuhllehne den Bewegungen an, so ist die Wirbelsäule immer entlastet und wird auch noch gestützt.

Einkaufen

Hierbei gilt es unbedingt Rückenschmerzen zu verhindern und die Wirbelsäule zu entlasten. Deshalb bietet sich zum Einkaufen ein Rucksack an. Denn damit verteilt man gleichmäßig das Gewicht auf beide Schultern und die Wirbelsäule kann sich seitlich nicht verbiegen. Wer doch lieber Taschen trägt, sollte lieber zwei kleine anstatt eine große Tasche tragen. (KTAD)