13.05.2020 16:15 Uhr

Prinz Frédéric von Anhalt von Obdachlosen brutal zusammengeschlagen

imago images / Future Image

Prinz Frederic von Anhalt ist einem brutalen Schläger zum Opfer gefallen. Da die Fitnessstudios aufgrund der Corona-Einschränkungen weiterhin geschlossen haben, hält sich der Prinz mit nächtlichen Spaziergängen durch die leeren Straßen von Beverly Hills fit.

In der Nacht von Montag auf Dienstag passierte es dann. Der 76-jährige entdeckte an einer Straßenecke drei Obdachlose und erklärt: „Es ist sehr ungewöhnlich Obdachlose in Beverly Hills zu treffen. Normalerweise trauen sie sich gar nicht in dieser Gegend zu betteln. Da sie mir aber Leid taten, drückte ich Ihnen 20 Dollar in die Hand.“

Prinz Frederic von Anhalt von Obdachlosen brutal zusammengeschlagen

Foto: privat

Doch anscheinend waren die drei Männer mit 20 Dollar nicht zufrieden und verlangten nach mehr Geld. Um jegliche Auseinandersetzung zu vermeiden, ignorierte Prinz Frederic die Aufforderung und ging ahnungslos weiter. Plötzlich spürte er einen starken Schlag von hinten: „Ich habe mich nicht mehr ausgekannt. Plötzlich schlug einer der Obdachlosen mit einem Stock auf mich zu. Er traf mich mehrmals auf die Rippen und meine Schulter. Dann kamen die anderen zwei noch dazu. Ich lag kurz auf dem Boden, doch hatte noch genug kraft, um zu flüchten.“

Er hatte Glück

Nach der Prügelattacke ging er nach Hause und legte sich schlafen. Doch am nächsten Morgen konnte er gar nicht mehr aufstehen. „Die Prellungen taten so weh, dass ich keinen Schritt mehr machen konnte.“

Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen auf die Notaufnahme von UCLA Krankenhaus gebracht. Nach mehreren Untersuchungen stellten die Ärzte keine schweren Verletzungen fest. Prinz Frederic hatte viel Glück „nur“ mit starken Rippen – und Schulterprellungen davon zu kommen.

Er gibt ihnen keine Schuld

Prinz Frederic gibt den Obdachlosen keine Schuld. „Schuld sind nicht die armen Menschen, die auf der Straße leben müssen. Bis vor kurzem ging es ihnen noch gut. Sie bekamen ihre 100 bis 150 Dollar am Tag und konnten gut davon Leben.

Seitdem Los Angeles zu einer Geisterstadt wurde, in der es weder Fußgänger noch Touristen gibt, verdienen die Obdachlosen nicht mal einen Cent. Kein Wunder, dass sie durchdrehen. Es ist höchste Zeit, dass das Leben in Kalifornien sich wieder normalisiert. Wenn die Sperre nicht aufgehoben wird, werden bald alle durchdrehen.“ (Kontakt: Anna Karolina Heinrich)