Boris Becker: Wird die Tennislegende vorzeitig aus der Haft entlassen?

Paul VerhobenPaul Verhoben | 01.07.2022, 20:16 Uhr
Boris Becker in Haft
Boris Becker

IMAGO / ZUMA Wire

Boris Becker geht es im Gefängnis "gut". Das berichtet jedenfalls seine Ex.

Der ehemalige Tennis-Champion, der mit seiner ersten Frau Barbara die Söhne Noah (28) und Elias (22), mit Angela Ermakova die Tochter Anna (21) und mit seiner Ex-Frau Frau Lilly Becker den Sohn Amadeus (12) hat, verbüßt seit zwei Monaten eine 30-monatige Haftstrafe im Gefängnis Huntercombe in Oxfordshire, weil er nach einer Insolvenz Vermögenswerte versteckt hatte.

Becker war zu einer Haftstrafe von zweieinalb Jahren verurteilt worden.

Lilly Becker: „Boris geht es gut“

Lilly sagte nun über Boris gegenüber „Mail Online“: „Boris geht es gut, mir geht es gut – uns allen geht es gut – ich war sehr beschäftigt … es gibt nicht viel mehr zu sagen, alles ist in Ordnung. Ich habe mir Wimbledon nicht angeschaut und möchte auch nicht darüber sprechen, ich bin gerade sehr beschäftigt … uns geht es gut, es gibt nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste.“ Es wird vermutet, dass Boris das wichtigste Tennisturnier in seiner Zelle im Fernsehen verfolgt hat. Diese Woche wurde er von seinen ältesten Söhnen und seiner Freundin Lilian de Carvalho Monteiro besucht.



Vorzeitige Entlassung?

Möglicherweise könnte Boris Becker früher als erwartet nach Deutschland abgeschoben werden. Das berichtet ntv. „In der Bundesrepublik würde seine Strafe dann zur Bewährung ausgesetzt werden“, heißt es. Der Sender zitiert Anwältin Chloe-Jane Belton: „Man kann davon ausgehen, dass das britische Innenministerium Boris Becker abschiebt, wenn er die Mindeststrafe von 15 Monaten abgesessen hat“.

Ein Haken hat die Sache allerdings: Wenn der Weltstar abgeschoben werde, dürfte er allerdings zwei Jahre lang nicht mehr nach Großbritannien reisen. Doch dort leben sein jüngster Sohn Amadeus und Boris‘ Ex Lilly Becker. (Bang/K&T)