StarsWayne Carpendale setzt sich mit der AfD auseinander

Wayne Carpendale - June 2012 BangShowbiz
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Wayne Carpendale - June 2012

Bang ShowbizBang Showbiz | 28.08.2026, 14:00 Uhr

Wayne Carpendale setzt sich mit der AfD auseinander.

Wayne Carpendale nutzt seine Reichweite, um sich kritisch mit der AfD auseinanderzusetzen.
Kurz vor mehreren anstehenden Landtags- und Abgeordnetenhauswahlen veröffentlichte der Schauspieler ein Instagram-Video, in dem er die politischen Positionen der Partei satirisch hinterfragt. Dabei schlüpft der 49-Jährige gleich in zwei Rollen: Er spielt sowohl einen AfD-Wahlkämpfer als auch einen Bürger, der diesen an seiner Haustür empfängt. Das Gespräch beginnt mit einem vermeintlich einfachen politischen Versprechen. „Ich möchte Deutschland so machen, wie es früher war“, erklärt Carpendale in der Rolle des Wahlkämpfers. Auf die Nachfrage, was genau mit „früher“ gemeint sei, bleibt die Antwort bewusst vage. Statt konkreter Vorstellungen ist von „Heimat“ und „Normalität“ die Rede. Als der Bürger genauer wissen möchte, was darunter zu verstehen sei, fällt schließlich die Formel „Vater, Mutter, Kinder“.

Mit seinem Rollenspiel macht Carpendale deutlich, dass er pauschale politische Schlagworte nicht unwidersprochen stehen lassen möchte. Eine seiner Figuren fordert deshalb dazu auf, genauer hinzuhören. „Man muss immer genau zuhören, was Sie nicht gesagt haben“, lautet ein zentraler Satz des Videos. Anschließend greift der Schauspieler weitere Positionen der AfD auf und stellt ihnen kritische Nachfragen gegenüber. Auch zu seinem Instagram-Beitrag findet Carpendale deutliche Worte. Er schreibt, er habe sich in den vergangenen Tagen über verschiedene Aussagen und Magazin-Schlagzeilen „sehr geärgert“. Deshalb wolle er mit seinem Video „mal meinen Ansatz“ zeigen. Sein Vergleich: Manche Menschen würden an der Tür klingeln, andere wollten direkt hineinkommen – bei manchen sollte man zunächst klären, wohin sie überhaupt wollen.

Carpendales Beitrag fällt in eine Phase, in der sich zahlreiche Prominente öffentlich zur politischen Entwicklung äußern. Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September lag die AfD laut einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF zuletzt bei 40 Prozent und damit deutlich vor der CDU mit 23 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt, am selben Tag steht in Berlin die Abgeordnetenhauswahl an.