StarsBenedict Cumberbatch geriet in London ’selbsternanntem Ordnungshüter-Radfahrer‘ aneinander

Benedict Cumberbatch - October 2024 - Famous - BFI London Film Festival
Der Schauspieler wurde bei einem langen Streit am Straßenrand mit einem anderen Radfahrer gefilmt, nachdem er angeblich in der Londoner Innenstadt über eine rote Ampel gefahren war. Verblüffte Passanten und Schulkinder beobachteten den Streit.
Benedict Cumberbatch war in der Londoner Innenstadt in einen heftigen Streit mit einem anderen Radfahrer verwickelt.
Nachdem dem 49-jährigen Schauspieler vorgeworfen worden war, bei Rot über die Ampel gefahren zu sein, wurde er gefilmt, wie er in eine hitzige Auseinandersetzung mit einem „selbsternannten Ordnungshüter-Biker“ geriet, die von schockierten Pendlern und Fans beobachtet wurde.
Der ‚Sherlock‘- und ‚Doctor Strange‘-Star wurde am Dienstag (5. Mai) gegen 17.30 Uhr nach einem Vorfall auf einem Radweg in einen Streit mit einem maskierten Radfahrer verwickelt. Der Konflikt eskalierte Berichten zufolge zu einem zehnminütigen öffentlichen Wortgefecht – die Aufnahmen davon tauchten am Sonntag (10. Mai) auf.
Laut einem Augenzeugen begann die Konfrontation, nachdem Benedict angeblich mit seinem Lastenrad bei Rot über die Ampel gefahren war und ein anderer Radfahrer ihm daraufhin folgte. Videoaufnahmen des Streits zeigen, wie der andere Radfahrer ruft: „Du bist wahnsinnig, du lügst. Ich war die ganze Zeit hinter dir.“ Benedict antwortete: „Alter, du hast mich verbal beleidigt.“ Der Radfahrer reagierte darauf mit einer sarkastischen Weingeste und sagte: „Oh nein, ich habe den Typen verbal beleidigt, der wiederholt das Gesetz gebrochen hat.“ Benedict gab zu: „Ich habe es einmal gemacht.“ Der andere Mann fuhr fort: „Und dann bist du über einen Zebrastreifen gefahren, du bist über drei Ampeln gefahren.“ Benedict bestand darauf: „Nein, bin ich nicht.“
Ein Zeuge, der den Streit filmte, beschrieb die Atmosphäre als chaotisch und behauptete, der Streit sei immer wieder neu entfacht worden, während Passanten stehen blieben, um zuzusehen. Der Beobachter wurde in der ‚Daily Mail‘ mit den Worten zitiert: „Es war verrückt. Es war so ein pompöser Straßenwut-Streit, dass es fast inszeniert wirkte. Er nannte Benedict ‚wahnsinnig‘ und ‚einen Lügner‘.“ Er fügte hinzu: „Benedict schaffte es trotzdem, alle Zuschauer zu bezaubern, obwohl er einen Zusammenbruch hatte. Sie gingen ungefähr fünfmal aufeinander los.“ Der Zeuge fuhr fort: „Es war wirklich voll, und sie blockierten die Spur, sodass niemand mehr durchkam.“
Über den Radfahrer, der den Schauspieler konfrontierte, sagte ein Augenzeuge: „Der maskierte Typ war offensichtlich eine Art selbsternannter Ordnungshüter – er war wirklich überrascht, als er bemerkte, dass es Benedict Cumberbatch war, aber er steigerte sich nur noch mehr in seine Wut hinein.“ Der Zeuge ergänzte: „Alle standen einfach mit offenem Mund da.“ Eine Gruppe Schulkinder, die den Streit beobachtete, erkannte Benedict Berichten zufolge aus den ‚Doctor Strange‘-Filmen von Marvel und bat ihn nach dem Streit um Fotos.
Benedict steht aktuell ohnehin vermehrt im Rampenlicht – unter anderem wegen Diskussionen über seine kommenden Filmprojekte und die anhaltende Popularität seiner Marvel-Rolle als Doctor Stephen Strange im Marvel Cinematic Universe. Und die Konfrontation ist nicht das erste Mal, dass Benedict Berichten zufolge in einen Streit mit einem Radfahrer verwickelt war. 2019 geriet der Schauspieler bereits in Freshwater auf der Isle of Wight in eine Auseinandersetzung, nachdem sein Auto Berichten zufolge auf einer Landstraße einen Radfahrer vom Fahrrad gestoßen hatte. Damals hieß es, der Radfahrer habe Benedict nach dem Zusammenstoß geschlagen, bevor er erkannte, wer er war. Ein Freund des Radfahrers behauptete später, der Schauspieler habe „Glück gehabt“, nicht verprügelt worden zu sein. Trotz des hitzigen Vorfalls soll Benedict dem verletzten Radfahrer Wasser, Kleidung und eine Mitfahrgelegenheit zu einem nahegelegenen medizinischen Zentrum angeboten haben. Der Vorfall wurde später der Polizei gemeldet, allerdings verzichtete Benedict darauf, Anzeige zu erstatten.







