03.11.2020 22:49 Uhr

Bond-Bösewicht Rami Malek über sein Leben im Lockdown

Der britische Star Rami Malek hat es genossen, inmitten der Coronavirus-Pandemie "einen Schritt zurücktreten" zu können.

imago images / Cinema Publishers Collection

Rami Malek hat es genossen, inmitten der Coronavirus-Pandemie „einen Schritt zurücktreten“ zu können. Der 39-jährige Schauspieler gibt zu, dass es schön war, Zeit zum Nachdenken zu haben, nachdem die Menschen inmitten der aktuellen Gesundheitskrise gezwungen waren, zu Hause zu bleiben.

Prioritäten gesetzt

„Ich glaube, wir haben alle viel Selbstkritik geübt und Prioritäten gesetzt und uns bewusst gemacht, wie viel uns unsere Beziehungen bedeuten. Das ist nichts, was ich vorher nicht wusste, aber es war hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und wirklich anzuerkennen, wie ich lebe und wie ich mich verbessern und besser für uns selbst und die Welt, in der wir leben, sorgen kann”, so Malek im Interview mit dem ‘GQ’-Magazin.

Rami erinnerte sich auch an seine Kindheit zurück und offenbarte, dass er sich nie so gefühlt habe, als würde er dazugehören.

So war das in seiner Kindheit

Er fügt hinzu: „Was mich betrifft, so kann ich nie genau sagen, wer ich war. Gestern habe ich einen Freund aus meiner Kindheit gesehen, und man kehrt zu diesen Momenten zurück und fragt sich: ‘Wer war ich? Ich hatte keine Ahnung, wo ich hineingepasst habe. Ich weiß es immer noch nicht. Wahrscheinlich, weil ich nie das Gefühl hatte, dass ich dazugehöre. Ich war überall. Manchmal hing ich mit den Theaterkids ab, manchmal mit den Punkrock-Kids, ab und zu mit einigen Sportlern, es war […] eine sehr eklektische, multiethnische, extrem vielfältige Gruppe.”

Rami Malek wird nun erst voraussichtlich im April 2021 als Bösewicht im Bond-Streifen ‚Keine Zeit zu sterben‚ zu bewundern sein. (Bang)

Rami Malek: Seine bekanntesten Filme

2006: Nachts im Museum
2009: Nachts im Museum 2
2011: Larry Crowne
2014: Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal
2017: Papillon
2018: Bohemian Rhapsody
2020: Die fantastische Reise des Dr. Dolittle
2021: Keine Zeit zu sterben