05.05.2020 08:44 Uhr

Felix Jaehn hat seine Panikattacken behandeln lassen

Starpress/AEDT

Star DJ Felix Jaehn („Cheerleader“, „Ain’t Nobody“) hatte Panikattacken und Angstzustände. Und die hat er mittels einer Hypnosetherapie behandeln lassen.

„Ich habe Situationen aus der Kindheit zum Beispiel noch einmal durchlebt, die ich in einem bewussten Zustand gar nicht mehr parat hatte, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass die Erinnerungen in mir drin sind und mein Handeln und meine Gefühle beeinflussen“, sagte der 25-Jährige Musiker im aktuellen Interview mit dem Radiosender MDR JUMP. Die Hypnose habe über atmosphärische Klänge, Sprache und gezielte Berührungen funktioniert. „Dann bin ich halt Stück für Stück in einen Trance-Zustand gesunken, in dem ich immer noch wach war, aber die Gedanken frei fließen konnten.“

Die Behandlung war nötig geworden, weil Jaehns Panikattacken seinen Alltag immer mehr beeinträchtigt hatten. Selbst Geschäftstreffen musste er abbrechen. Selbst in den Supermarkt habe er sich mitunter nicht mehr getraut. Zu diesen Angstzuständen hätten unter anderen seine seit Schultagen versteckte Bisexualität und ein stetiger Leistungsdruck geführt.

Entschleunigung statt Rastlosigkeit

Auch tägliche Meditation habe Felix Jaehn sehr geholfen. Der Popstar finde nach eigener Aussage viele nützliche Lebenstipps im Buddhismus. Er bemühe sich, achtsam durchs Leben zu gehen. Zudem trinke er keinen Alkohol mehr, ernähre sich vegan und pflanze mit Vorliebe Bäume in seinen Garten. Heute wisse er, dass dieser rastlose Lebensstil ihm nichts bringe. Insofern könne er, trotz aller negativen Einschränkungen, die Entschleunigung durch den Corona-Shutdown auch genießen.

Gleich zu Beginn seiner Karriere gelang Jaehn mit einem Remix des Songs „Cheerleader“ des jamaikanischen Sängers Omi ein weltweiter Hit. Der Song erreichte die Chartspitze in 55 Ländern. „Wenn man so jung startet auf dem Level, muss man selbst auch aufpassen, wo man seine Erwartungshaltung einlevelt.“, so Jaehn.

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