MusikGraham Nash schließt CSNY-Reunion aus

Graham Nash performing live at Hard Rock Calling - Avalon - 2010 BangShowbiz
Graham Nash performing live at Hard Rock Calling - Avalon - 2010 BangShowbiz

Graham Nash performing live at Hard Rock Calling - Avalon - 2010

Bang ShowbizBang Showbiz | 08.09.2026, 09:00 Uhr

Graham Nash war Teil der Supergroup Crosby, Stills, Nash and Young.

Graham Nash hat eine mögliche Reunion von Crosby, Stills, Nash and Young endgültig ausgeschlossen.
Eine erneute Zusammenarbeit mit Stephen Stills und Neil Young hält der britische Sänger und Songwriter nach dem Tod von David Crosby für ausgeschlossen. Nash gehörte gemeinsam mit Crosby, Stills und Young zur legendären Supergroup. Zwar leben neben ihm noch zwei weitere Mitglieder, doch für Nash ist der „Herzschlag“ der Band mit Crosbys Tod im Jahr 2023 verstummt. In einem Interview mit ‚The Arts Fuse‘ wurde Nash gefragt, ob es noch einmal zu einer Zusammenarbeit in irgendeiner Konstellation kommen könnte.

Seine Antwort fiel eindeutig aus: „David war der Herzschlag der Band, und seit seinem Tod glaube ich nicht, dass der Rest von uns jemals wieder zusammenarbeiten wird. Außerdem ist Stephen im Ruhestand und Neil spielt keine CSN-Songs.“ Der 84-Jährige scherzte: „Wenn ihr sie also hören wollt, müsst ihr zu mir kommen!“

An anderer Stelle des Gesprächs offenbarte Nash, was er am meisten in seinem Leben bereut. Besonders bedauere er, bei den Todesfällen seiner Eltern nicht an ihrer Seite gewesen zu sein. „In beiden Fällen konnte ich sie nicht mehr sehen, bevor sie von uns gingen“, enthüllte er. Auf die Frage, worauf er am meisten stolz sei, sagte Nash: „Am stolzesten bin ich auf meine Fähigkeit, mit meinen Mitmenschen zu sprechen und für sie aufzutreten. Ich habe mein Bestes versucht, sie gleichzeitig mit dem Hintern wackeln und nachdenken zu lassen.“

Im Laufe seiner Karriere hat Nash in seinen Songs immer wieder kontroverse Themen aufgegriffen, darunter Krieg, Einwanderung und Atomkraft. Der Musiker betonte, dass er auch in Zukunft nicht damit aufhören werde. „Diese Welt ist im Moment völlig chaotisch – sowohl politisch mit Trump als auch im Hinblick auf den Klimawandel“, erklärte er. „Es scheint, als stünde die ganze Welt in Flammen.“ Als Künstler müsse er darüber sprechen, was ihn gerade beschäftige.