StarsJulianne Moore: Aussagen über Gewalt im Film sorgen für Kritik

Julianne Moore - Echo Valley - Apple TV Premiere - London - Getty - EPK BangShowbiz
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Bang ShowbizBang Showbiz | 18.05.2026, 09:00 Uhr

Julianne Moore hat eine heftige Online-Debatte ausgelöst, nachdem sie erklärt hatte, dass sie keine Lust mehr habe, Filme voller „Explosionen und Waffen“ anzuschauen.
Die 65-jährige Schauspielerin äußerte sich dazu im Rahmen eines Gesprächs mit ‚Variety‘ beim „Kering Women in Motion Talk“ während der Filmfestspiele von Cannes in Frankreich. Kritiker warfen der Oscar-Preisträgerin daraufhin vor, jene Art von gewalttätigen Dramen abzulehnen, die ihre eigene Karriere mitgeprägt hatten.

Moore – deren gefeierte Karriere Rollen in ‚Still Alice‘, ‚Boogie Nights‘, ‚Dem Himmel so fern‘, ‚The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit‘ und ‚Hannibal‘ umfasst – nahm an dem Festival als Preisträgerin des „Kering Women in Motion Award“ teil, mit dem Frauen geehrt werden, die die Rolle der Frau in Film und Gesellschaft vorangebracht haben. Moore sagte: „Gerade jetzt, in einer Zeit, in der es weltweit wirklich schwierig ist, fällt es mir sehr schwer, mich auf eine Geschichte einzulassen, die ich für unecht halte, bei der ich das Gefühl habe, dass die Tiefe der Emotionen, ihr Ausmaß, nicht dem entspricht, was in der Welt geschieht. Und ich habe keine Lust, mich darauf einzulassen.“

Die Darstellerin erklärte, dass sie häufig wahrnehme, wenn Situationen emotional oder dramaturgisch zugespitzt seien, und dass sie Konflikte ohne erkennbare Tiefe oder Substanz nicht schätze. Insbesondere lehne sie Darstellungen ab, in denen Gewalt, Explosionen oder Waffen im Mittelpunkt stünden, ebenso wie übermäßig theatralische Inszenierungen, die ihrer Ansicht nach keinen echten emotionalen Kern hätten. Solche Elemente empfinde sie als überladen und wenig überzeugend, da sie eher als störender Lärm wirkten und ihr sowohl die spielerische als auch die zuschauende Auseinandersetzung damit erschwerten.

Nachdem Ausschnitte aus dem Interview auf X, dem ehemaligen Twitter, verbreitet worden waren, verwiesen Social-Media-Nutzer schnell auf einige von Juliannes bekanntesten Filmen, darunter ‚Hannibal‘, in dem Gewalt eine zentrale Rolle spielt.