Sonntag, 15. September 2019 20:43 Uhr

Thomas Gottschalk: „Ich bin jetzt Bestseller-Autor!“

Foto: imago images / Future Image

TV-Entertainer Thomas Gottschalk ist mit seinem Buch „Herbstbunt“ auf Lesereise. Nach München, Berlin und Landshut war er am Sonnabend in Hamburg zu Gast und zeigte sich gewohnt schlagfertig, aber auch offen und romantisch. klatsch-tratsch.de-Autorin Katja Schwemmers war dabei.

„Jetzt bin ich ganz unten angekommen“, witzelt Thomas Gottschalk (69), als er sich am Sonnabend im Keller der Buchhandlung Heymann in Hamburg-Eppendorf einfindet. Deutschlands bekanntester Showmaster ist auf Promotiontour für „Herbstbunt“, den zweiten Teil seiner Autobiografie. Am Freitag mischte er die NDR-Talkshow auf, am Tag drauf nahm er auf dem roten „DAS!“-Sofa Platz. Immer an seiner Seite: Freundin Karina Mroß (57), die bei seiner Lesung im eleganten Kleid und mit Hochsteckfrisur in der ersten Reihe lauschte.

Im Schein der Leselampe

Statt großer „Wetten, dass…?“-Bühne saß Gottschalk diesmal allein hinter einem kleinen Tisch mit Leselampe. „In diesem Licht sieht glaube ich keiner gut aus. Nur Frank Schätzing, der sieht immer gut aus“, so der TV-Dino. Es dauerte nicht lang, da platzte es aus ihm heraus: „Ich bin Autor. Bestsellerautor! Seit heute bin ich die Nummer 1 der Bestsellerliste! Es ist ein bisschen komisch für mich…“ Jubel brandete auf.

Als Autor gäbe es bessere, räumte er vor den 150 Fans ein, die ein Ticket für die Veranstaltung ergattert hatten: „Auf mein Buch hat kein Mensch gewartet. Aber ich habe alles selbst geschrieben.“ Und dann legte er auch schon los mit dem Vorwort über sein „Leben auf der Überholspur“, gefolgt von einem lyrischen Kapitel, in dem er „Wetten, dass…?“ im Himmel moderiert. „Das riecht nach Nobelpreis“, so Gottschalk schelmisch.

Flucht vorm Ozean der Gleichgültigkeit

Auch beim Schreiben ist er Entertainer. Immer wieder bricht das Publikum in Gelächter aus. Unter seinen Fans fühlt er sich so wohl, dass er auch Seitenhiebe auf Kollegen und Fernsehverantwortliche nicht scheut. „So kann ich nur im Keller reden – kaum bin ich oben, packt mich die Wirklichkeit“, erklärt er.

Und dann kommt er auf die Liebe – auf die milde und die wilde Liebe, die Beide ihre Tücken hätten. Erstrebenswert wäre das dazwischen: „Wenn Sie am Ufer ein Einhorn sehen sollten, springen Sie und schwimmen Sie an Land. Egal wie tief das Wasser an dieser Stelle ist: Retten Sie sich, bevor Sie der große Ozean der Gleichgültigkeit verschluckt“, rezitiert er die Zeilen seines Buches und gönnt sich einen Blick auf sein Einhorn, Freundin Karina Mroß.

Es ist das Happy-End eines kurzweiligen Abends.

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