GNTM: Kim Hnizdo war nur noch ein Klappergestell

GNTM: Kim Hnizdo war nur noch ein Klappergestell
GNTM: Kim Hnizdo war nur noch ein Klappergestell

IMAGO / Marja

04.03.2021 17:30 Uhr

Das Model-Business ist knallhart. Das musste auch GNTM-Gewinnerin Kim Hnizdo erfahren, denn bei ihr hat der Job nicht nur mental, sondern auch körperlich seine Spuren hinterlassen.

2016 ging Kim Hnizdo (25) als Gewinnerin der elften Staffel von „Germanys Next Topmodel“ hervor. Das Schönheitsideal „Je dünner, desto besser“ war damals noch weit verbreitet. Wer die Laufstege der Welt erobern wollte, durfte kein Gramm zu viel auf den Hüften haben. In den vergangenen Jahren hat sich das zum Glück geändert.

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Doch wer als erfolgreiches Model arbeitet musste bis zuletzt nicht nur penibel auf seine Ernährung achten, sondern auch noch weitere Stressfaktoren in Kauf nehmen, unter anderem auch, dass man fast das ganze Jahr über von der einen Fashion-Metropole in die nächste jettet.

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Kim Hnizdo hatte nur noch ihre Karriere im Kopf

Gegenüber RTL hat Kim jetzt verraten, wie sehr der Job in der Vergangenheit an ihr genagt hat. „In den letzten fünf Jahren hat sich jeder Tag um meine Karriere gedreht. Wenn ich einen Tag Pause mache, macht meine Karriere auch Pause. Dass es völlig legitim ist, sich diese Pause zu nehmen, hat mir nie jemand gesagt.“

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Kim hat sich Hilfe gesucht

Die Konsequenz: Kim war fast ununterbrochen unterwegs, an Freizeit war kaum zu denken. Für ihren Körper und ihre Psyche hatte das aber fatale Folgen. „Eines morgens bin ich aufgewacht und mein ganzer Körper war rot. Ich war nur noch ein Klappergestell und habe keine Luft mehr bekommen. Daraufhin habe ich mich dann in ärztliche Behandlung begeben“, so die 25-Jährige.

Corona hat alles verändert

„Wenn man das ‚Coaching‘ nennen würde, würden alle applaudieren. Aber wenn ich das jetzt so sage, denken alle ich hätte einen Knall. Aber ich habe mir einfach professionelle Hilfe geholt“, erklärt die Beauty außerdem. Doch in Folge der Pandemie hat sich auch im Fashion-Business so einiges geändert. In Kims Fall war das aber mehr Segen als Fluch.

Kim hatte Zeit, ihr Leben zu überdenken

„Schon vor dem Lockdown hatte ich bei jedem Flug Panikattacken. Durch Corona und den Lockdown wurde mein Leben plötzlich auf Pause gedrückt. Ich habe plötzlich sehr viele Dinge realisiert, die ich immer weggeschoben habe.“ Nach knapp fünf Jahren hatte Kim also endlich mal wieder Zeit, ihre Batterien aufzuladen.

(JuC)