29.12.2020 05:01 Uhr

Nachhaltige Modehersteller: Darum begeistert fair Fashion

Nachhaltige Modehersteller verstehen es, die Liebe zu schöner Kleidung und eine umweltfreundliche Herstellungsweise nebst humanen Fertigungsbedingungen zu verbinden. So erfreut sich ökologisch produzierte Fashion einer stetig steigenden Beliebtheit.

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Doch welche weiteren Vorteile bietet nachhaltig produzierte Fashion-Liebhaberinnen jeden Alters? Und welche Marken sind besonders bekannt dafür, mit ihrem Gespür für Stilbewusstsein sowie Nachhaltigkeit zu begeistern?

Nachfolgend verraten wir es Ihnen – unabhängig davon, ob die fairen Brands Winterjacken für Damen oder Kindersocken anbieten.

Fair, grün und eco: feine, aber wichtige Unterschiede

Renommierte Labels wie Nanushka oder Stella McCartney verbinden zeitlose Designs und das Gütesiegel Fair-Fashion. Dabei fertigen sie ihre Kollektionen nicht nur aus umweltfreundlichen Materialien, sondern legen darüber hinaus Wert auf soziale Aspekte wie humane Arbeitsbedingungen.

Dabei gibt es jedoch auch hier feine Unterschiede, die Modeliebhaber mit einer Vorliebe für bewusste Trends kennen sollten:

Eco Fashion, wie sie beispielsweise bei de Bijenkorf angeboten wird, ist sozial und ökologisch wertvoll, wobei fair produzierte Mode ihr Augenmerk auf menschenwürdige Bedingungen in der Herstellung legt. Ist von grüner Fashion die Rede, sind die verarbeiteten Materialien unter ökologisch vertretbaren Aspekten an- und abgebaut.

Wer einen näheren Blick auf nachhaltige Modelabel wirft, erkennt daher, dass die meisten Hersteller ihren Fokus auf unterschiedliche Werte legen. Gütesiegel geben hierüber Auskunft.

Die moderne Brand Nanushka etwa steht für feminine Kollektionen, die aus veganem Leder sowie nachhaltigem Leinen hergestellt sind. Die Fertigung geschieht ausschließlich in Europa.

Stella McCartney hingegen setzt auf umweltfreundliche vegetarische Materialien, die unter fairen Bedingungen wie einer angemessenen Entlohnung angebaut werden.

Fünf unschlagbare Vorteile von nachhaltiger Mode

Nachhaltige Mode bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der sogenannten Fast-Fashion. Hierzu zählt, dass die verarbeiteten Materialien aus biologischem Anbau oder tiergerechter Haltung stammen. Auch auf den Einsatz potenziell giftiger Materialien verzichten nachhaltig agierende Modehersteller. So entlasten sie die Umwelt, wobei die Kleidungsstücke spürbar hautfreundlicher sind.

Darüber hinaus erfordert die Herstellung grüner Mode einen deutlich geringeren Ressourceneinsatz. Wasser, Energie und andere kostbare Güter lassen sich dadurch einsparen. Das wiederum entlastet die Umwelt, da weniger CO2 ausgestoßen wird. Zusätzlich erleichtert es das Leben der Menschen vor Ort auf mehreren Wegen: beispielsweise indem ohnehin ein ohnehin knapper Trinkwasservorrat geschont oder der Ausstoß von produktionsbedingtem Feinstaub verringert wird.

Ein wesentlicher Pluspunkt von nachhaltiger Fashion sind außerdem die fairen Arbeitsbedingungen, unter denen sie hergestellt wird. Hierzu zählen angemessene Arbeitszeiten, soziale Absicherungen und faire Löhne. Ebenso sind die Unternehmen dazu verpflichtet, ihre volljährigen Arbeiter vor möglichen Gefahren zu schützen. Kinderarbeit ist aus diesem Grund für nachhaltig produzierende Modehersteller keine Option.

Offensichtlich: Fashionliebhaber können sich aufgrund dieser Vorteile nicht nur über ein gutes Gewissen, sondern auch über eine bessere Qualität ihrer Lieblingsstücke freuen. Schließlich setzen sustainable Brands auf ausgewählte Materialien, die auch nach vielen Waschgängen mit einer Passform wie am ersten Tag begeistern. Um ihre Kollektionen möglichst haltbar zu machen, setzen die Hersteller neben ausgewählten Rohstoffen außerdem auf neueste Technologien, eine überdurchschnittlich sorgfältige Verarbeitung und sogar traditionelle Handwerkskunst.

Das begeistert nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. (KTAD)