„Die Höhle der Löwen“ (6): Gründer von treppensteigenden Rollstuhl fordern 5 Mio. Euro

„Die Höhle der Löwen“ (6): Gründer von treppensteigenden Rollstuhl fordern 5 Mio. Euro
„Die Höhle der Löwen“ (6): Gründer von treppensteigenden Rollstuhl fordern 5 Mio. Euro

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

11.10.2021 19:53 Uhr

In der sechsten Folge der aktuellen Staffel von "Die Höhle der Löwen" dürfen sich die Löwen wieder auf spannende Erfindungen freuen. Wer wird diesmal einen Deal abstauben?

In der neuen Folge „Die Höhle der Löwen“ stellt Gründer-Trio Thomas Gemperle (34), Pascal Buholzer (29) und Bernhard Winter (27) einen treppensteigenden Elektrorollstuhl vor. Dafür fordern sie die höchste Investitionssumme in der Geschichte der Sendung: Fünf Millionen Euro! Geht jemand darauf ein?

CATLABS aus München

„Ich habe meinen sicheren Konzernjob verlassen, um CATLABS groß zu machen!“ Mit diesem Ziel wagt Katharina Bickel (42) den Gang in „Die Höhle der Löwen“. Katzen sind mit rund 15 Millionen Tieren das beliebteste Haustier Deutschlands. Oft gehe das Spielzeug schnell kaputt und die hervorkommende künstliche Polyesterfüllwatte kann für Katzen gefährlich werden. „Schlecht für das Tier, schlecht für die Umwelt“, sagt die Münchnerin.

So entwickelte sie mit CATLABS ein Unternehmen, das für nachhaltiges und modernes Katzenzubehör steht. „Mit CATLABS möchte ich eine attraktive Marke aufbauen, die für modernes Katzenzubehör steht. Allerdings sollen die Produkte nicht nur gut aussehen, sondern auch Gutes tun. Deshalb habe ich mich von Anfang an für eine ethisch korrekte Fertigung entschieden und lasse meine Katzenprodukte in einem sozialen Projekt in Nepal in liebevoller Handarbeit herstellen.“ Jetzt möchte Katharina Bickel ihr Katzen-Knowhow gegen das Business-Knowhow der Löwen tauschen und bietet 15 Prozent ihrer Firmenanteile für ein Investment von 75.000 Euro an.

„Die Höhle der Löwen“ (6): Gründer von treppensteigenden Rollstuhl fordern 5 Mio. Euro

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Iss doch WURSCHT aus Duisburg

Für Marco Peters (49) geht es in der „Höhle der Löwen“ im wahrsten Sinne um die Wurst. Seit 2010 steht der Duisburger mit seinem Foodtruck auf Festivals und Großveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen und mit seiner Currywurst wurde er schnell zum Geheimtipp. 2019 wurde sie sogar zur „Besten Currywurst in Nordrhein-Westfalen“ gewählt und es folgten unzählige Aufträge.

Dann kam die Corona-Pandemie und Marco Peters verlor auf einen Schlag 250 Veranstaltungen: „Das hat uns erst einmal den Boden unter den Füßen weggezogen. Doch als Selbständiger ist Aufgeben keine Option!“ Mit Iss doch WURSCHT hat es der 49-Jährige geschafft, den puren Currywurst-Geschmack in das Glas zu bekommen. Aktuell gibt es seine Kreationen in den Geschmacksrichtungen „Original Duisburger Currywurst mit klassischer Currysoße“, mit „Erdbeer-Currysoße“ und einer „Kürbis-Mango-Soße“, außerdem bietet er auch eine Veggie-Version an. „Es geht für uns um alles oder nichts“, betont Marco Peters gegenüber den Löwen.

„Die Höhle der Löwen“ (6): Gründer von treppensteigenden Rollstuhl fordern 5 Mio. Euro

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Georg Kofler zeigt sich von dem Kämpfergeist des Duisburgers beeindruckt: „Ich glaube, Sie haben uns alle hier bewegt. Sie nehmen Ihr Schicksal in die eigene Hand und machen aus der schwierigen Situation so ein tolles Produkt. Sie sind für viele jetzt gerade ein großes Vorbild!“ Auch die anderen Löwen sind begeistert und Marco Peters bekommt sogar Standing Ovation. Doch wird es auch für mehr als Beifall reichen? Sein Angebot an die Investoren: 49.000 Euro für 49 Prozent der Firmenanteile.

HACKBOE aus Coesfeld

Schon als Teenager hat sich Mike Bökenkröger (45) durch Gartenarbeit sein Taschengeld aufgebessert und gründete später sein eigenes Unternehmen Bökenkröger Gartentechnik. Mit den herkömmlichen Gartengeräten ist eine gesunde Körperhaltung bei der Gartenarbeit meist nicht möglich und mühselig kann es auch oft werden.

Mit seiner Leidenschaft für Motoren und seinem Erfindergeist entwickelte Mike Bökenkröger die erste handgeführte Motorhacke mit einem Schutzring für Nutzpflanzen – dadurch kann man den Boden nah an den Pflanzen kultivieren, ohne dass diese beschädigt werden. Das Herzstück von HACKBOE ist das selbst entwickelte Getriebe. „Ein Innovationsgetriebe, das einzigartig in diesem Bereich ist. Damit haben wir jetzt die Möglichkeit, die hohe Drehzahl von z.B. 7.000 Umdrehungen auf maximal 500 Umdrehungen zu reduzieren. So kann man das Kultivieren der Pflanzen erst möglich machen. Die Unkrautbeseitigung geht ganz einfach und vor allem ohne Chemie“, erklärt der Gründer.

Für den Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten auszubauen, benötigt Mike Bökenkröger 150.000 Euro und bietet 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

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HealthMe aus Weinheim

„Wir möchten mehr Sicherheit und Transparenz in den Lebensmittelmarkt bringen“, so Victoria Noack (25), die den Löwen ihre App HealthMe präsentiert. „Rund 24 Millionen Menschen in Deutschland sind aufgrund von Allergien, Unverträglichkeiten oder ihrer Diät auf eine gewisse Ernährung angewiesen. Das ist mehr als jeder Vierte!“ Für die Betroffenen kann der Supermarkt-Einkauf allerdings oft zu einer Herausforderung werden.

HealthMe, der digitale Einkaufsassistent, will ganz einfach Abhilfe schaffen. Über die App geben die Nutzer:innen ihre persönlichen Unverträglichkeiten ein, anschließend wird der Barcode des gewünschten Produkts gescannt und die App gibt direkt Auskunft darüber, ob es verträglich ist. Zeigt die App eine Unverträglichkeit an, werden alternative Produkte empfohlen.

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„HealthMe ist nie um eine Antwort verlegen. Die integrierte Datenbank umfasst Millionen von Produkten“, erklärt die 25-Jährige. „Für diese App habe ich mein komplettes Studium-Konto geplündert, um sie zu programmieren. Denn ich wusste, dass sie für viele Menschen eine Hilfe sein kann.“ Mit einem Investment von 250.000 Euro möchte Victoria Noack ihre App erweitern und für Marketing-Aktivitäten nutzen. Im Gegenzug bietet sie den Löwen 17,5 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Scewo BRO aus Winterthur (Schweiz)

Das Gründer-Trio Thomas Gemperle (34), Pascal Buholzer (29) und Bernhard Winter (27) präsentiert den Löwen das Produkt Scewo BRO, einen treppensteigenden Elektrorollstuhl. Dafür fordern sie die höchste Investitionssumme in der Geschichte von „Die Höhle der Löwen“: fünf Millionen Euro für zehn Prozent der Firmenanteile! Das entspricht einer Unternehmensbewertung von 50 Millionen Euro.

„Mit dem Scewo BRO haben wir den ersten alltagstauglichen Rollstuhl geschaffen, der selbständig Treppen hoch- und runtersteigen kann“, erklärt Bernhard Winter. „Auf der Treppe selbst ist das Gerät sehr stabil und der Sitz positioniert sich immer waagerecht.“ Über das iPhone oder die Steuerkonsole und den Joystick kann ihr Rollstuhl gesteuert werden.

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Die großen Räder bewältigen mühelos Pflastersteine und Waldwege und das auch ohne Rumpfstabilität. Das Bild der Rückfahrkamera wird automatisch auf der App angezeigt, denn Rollstuhlfahrer:innen können sich oft aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung nicht drehen und rückwärts schauen. Und noch einen Wunsch ihrer Kund:innen können sie mit Scewo BRO erfüllen: „Schon beim alltäglichen Einkauf ist es schwer, an die Produkte im oberen Regalbereich zu kommen. Jedes Mal benötigen sie dabei Hilfe von anderen Leuten. Diese Hilfe bekommen sie jetzt von Scewo BRO“, so Pascal Buholzer. „Denn mit denselben Motoren, die wir bereits für das Treppensteigen benutzen, können wir den Sitz auf bis zu 87 Zentimeter Höhe hochfahren.“

Werden die Löwen bei dem Angebot von fünf Millionen Euro für zehn Prozent der Firmenanteile einschlagen?

„Die Höhle der Löwen“ heute um 20:15 Uhr auf VOX.