„Diese Ochsenknechts“: Zwischen Selbstdarstellung und Familienalltag!

Ena ReziEna Rezi | 28.02.2022, 20:00 Uhr
Natascha Ochsenknecht
Natascha Ochsenknecht

Foto: Sky Deutschland/Stefanie Schumacher

Die neue Reality-TV-Serie „Diese Ochsenknechts" porträtiert die namenhafte Großfamilie Ochsenknecht gekonnt skandalös: Während Jimi Blue mit Beziehungsproblemen vor der Steuerfahndung flieht, gibt Cheyenne ihrem Baby beim Selfies-Machen das Fläschchen.

Die Ochsenknechts: Das sind Clan-Chefin Natascha Ochsenknecht (57), Model-Tochter Cheyenne Savannah (21) und die famosen Brüder Jimi Blue (30) und Wilson Gonzales (31).

Die einen mögen die chaotische Großfamilie, die anderen nicht – ob sie Letzteres mit ihrer neuen Sky-Doku „Diese Ochsenknechts“ ändern können, bleibt abzuwarten.

Natascha mischt sich überall ein

Dreh- und Angelpunkt des Familienlebens ist natürlich Mama Natascha Ochsenknecht, sie dominiert die Medien aufgrund ihres freizügigen Klamottenstils, oder weil sie sich gerade wieder eine Schlammschlacht mit ihrer Schwiegertochter gönnt.

„Diese Ochsenknechts“: Nacktszenen, die Lieblingspanne und das Tabu

Mama Ochsenknecht kommt zu Besuch, also muss bei Tochter Cheyenne und Freund Nino das Haus nur so blitzen und blinken. Meistens reicht es dann trotzdem noch für einen missbilligenden Kommentar der Clan-Mutti, immerhin sieht der Pool aus „wie ein Kackloch“. Recht hat sie! Sowieso hat Mama Natascha zu allem eine Meinung und immer die besseren Ideen. Genau aus diesem Grund ist Nesthäkchen Cheyenne auch gaaaaaanz weit weg gezogen, aus Berlin zu ihrem Liebsten Nino aufs Land nach Graz.

Cheyenne: „Ich fand mich schon immer mega hübsch“

Die dörfliche Bescheidenheit des österreichischen Landlebens und das Arbeiten auf Ninos Hof hat Cheyenne Ochsenknecht aber nicht so sehr geerdet, wie man es vermuten mag. Ziemlich selbstbewusst glotzt sie ohne mit der Wimper zu zucken bei einem Interview in die Kamera: „Ich fand mich schon immer mega hübsch.“ Krawumm! Hinter ihr Kuh-Geräusche und Berg-Idylle. Die Laufsteg-Zeiten im Auftrag von Prada und Gucci sind vorbei, jetzt heißt es Fläschchen wärmen für die kleine Tochter Mavie und nebenbei Selfies posten.

Ihr Freund Nino fährt währenddessen mit dem Gabelstapler Heuballen durch die Gegend. Aber Cheyenne scheint ihr einstiges Münchner Jetset-Leben nicht wirklich zu vermissen. Lieber jetzt als später Mutter werden, meint sie.

„Die Ochsenknechts": Zwischen peinlicher Selbstdarstellung und Protzerei

Foto: Sky Deutschland/Stefanie Schumacher

Luxusautos und Steuerfahndung

Noch einer, der den Familien-Clan durch Nachwuchs bereichert hat, ist Bruder Jimi Blue. Auf Instagram kam der Ex-Partner von Yeliz Koc (28) während ihrer Schlammschlacht eigentlich ganz besonnen und erwachsen rüber. Was Social Media alles kann! Denn bei „Den Ochsenknechts“ scheint der ehemalige Musiker aus der Selbstbeweihräucherung gar nicht mehr herauszukommen. Gefühlt zehn Minuten zählt der Sohn von Uwe Ochsenknecht erst einmal auf, welche Markenautos er sich mit 18 Jahren bereits erwirtschaftet hat: AMG, Ferrari, Lamborghini und Co. zierten die Garage des wilden Kerls.

Doch die Zeiten sind anscheinend vorbei, denn schon in Folge eins des schauspielerischen Opus klingelt nämlich die Steuerfahndung an der Haustür. Herr Blue hat anscheinend seine Steuern nicht bezahlt. Das erklärt wohl auch, warum Yeliz Koc behauptet, Jimi Blue würde bis dato immer noch keinen Unterhalt für Tochter Elanie Snow zahlen.

„Die Ochsenknechts": Zwischen peinlicher Selbstdarstellung und Protzerei

Foto: Sky Deutschland/Stefanie Schumacher

Dann wäre da noch der älteste Spross Wilson Gonzalez mit seiner stets verpeilten Druffi-Miene. Der glänzt zwar hier und da mit einem lustigen Spruch, ist bis jetzt aber noch sehr unauffällig.

In ihrer neuen Sky-Doku will Familie Ochsenknecht so normal wie möglich rüberkommen, ganz nach dem Motto: Schaut her, wir sind zwar eine verrückte und chaotische Promi-Familie, aber auch bei uns ist alles toooootaaaal normal!

Ob ihnen das gelingt? Tja, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber es hat sicher einen Grund, warum Uwe Ochsenknecht bei dieser Doku nicht mit von der Partie ist!