„Hellbound“: Diese Mega-Pläne gibt’s mit dem neuen Serienhit – und warum sie wohl scheitern werden

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 26.11.2021, 21:30 Uhr
Hellbound
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Netflix

Mit „Hellbound“ hat der südkoreanische Regisseur Yeon Sang-ho gerade den Netflix-Megahit „Squid Game“ überholt. Nun spricht er in einem Interview über seine großen Pläne.

„Hellbound“ heißt der neue Netflix-Hit, der vor kurzem den Rekord von „Squid Game“ brach: Innerhalb nur eines Tages erreichte die südkoreanische Serie Platz 1 der aktuell meistgesehenen Netflix-Produktionen.

Für Regisseur und Ideengeber Yeon Sang-ho (43) ist damit aber lange noch nicht Schluss, wie er in einem Interview erklärt.

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„Hellbound“-Macher will „Yeoniversum“

Im Gespräch mit „The Korea Herald“ spricht Yeon über seine Ambitionen — und die sind ziemlich gigantisch. Am liebsten würde Yeon ein eigenes Film- und Serienuniversum erschaffe — eine Plattform, die alle seine Arbeiten unter einen Hut bringt.

Seine Fans haben bereits einen Namen dafür: „Yeoniverse“ — also eine Mischung aus seinem Namen und dem englischen Wort für Universum. Der Gedanke ist schön — aber leider nicht wirklich umsetzbar, wie der Regisseur eingesteht. Der Grund dafür ist pragmatischer Natur.

Was seiner Vision im Weg steht

„Da meine Werke von verschiedenen Sendern und Produktionsfirmen produziert und veröffentlicht werden, halte ich es für einen schwer zu verwirklichenden Traum. Aber ich habe mir immer vorgestellt, ein Gesamtpaket zu schaffen, ähnlich wie Stephen Kings imaginäre Welt ‚Castle Rock‘“, sagte der Regisseur.

Auch wenn dieser Riesenplan vielleicht nicht Wirklichkeit wird — an lukrativen Aufträgen dürfte es ihm nach dem jüngsten Erfolg der Serie kaum mangeln.

Zur Hölle mit dem Titel!

Auch warum er für die erfolgreiche Serie den Namen „Hellbound“ wählte, verrät er. „Ich habe einfach einen einfachen Titel genommen, um meine Arbeit zu beschreiben, aber ich hatte viele Dinge im Kopf, nachdem ich die Serie als ‚Hellbound‘ abgeschlossen hatte“, so Yeong. „Ich wurde sehr neugierig darauf, wie das Wort ‚Hölle‘ überhaupt entstanden ist. Was für Erfahrungen haben unsere Vorfahren gemacht, um dieses Wort zu erfinden, obwohl niemand gesehen hat, wie die Hölle aussieht. Diese Vorstellung hat mich sehr motiviert, die Serie zu entwickeln“, fügte er hinzu. Wer also nicht mehr auf die zweite Staffel von „Squid Game“ warten kann, sollte unbedingt bei „Hellbound“ reinschauen!