Poker, Baccarat & Co: Das sind die Lieblingsspiele der Stars und Sternchen

Tari TamaraTari Tamara | 20.04.2022, 05:53 Uhr | ANZEIGE
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Symbolbild Shutterstock / Nejron Photo

Wie man immer wieder erfahren darf, unterscheiden sich die Berühmten, die Reichen und die Schönen am Ende doch nicht wirklich von allen anderen.

Was alle Menschen eint und oft auch an einem Tisch zusammenbringt, ist die spielerische Ader. Viele Lieblingsspiele der Prominenten sind die, die seit jeher zum Standardrepertoire der meisten Spielcasinos gehören.

Zu den ewigen Klassikern gehören beispielsweise Poker, Roulette oder Baccarat. Das ist auch der Grund, weshalb sie in allen Casino-Arten verfügbar sind, sogar in den modernen No Account Casinos ohne Anmeldung oder den Live-Casinos, in denen jeder ganz unkompliziert und ohne Anmeldung seiner Lieblings-Freizeitbeschäftigung nachgehen kann.

Big Players – die berühmtesten Spieler Hollywoods

Die Promis dieser Welt sind allgemein bekannt für ihren luxuriösen Lebensstil und ihre außergewöhnlichen Hobbys oder Leidenschaften. Außer für ihre Arbeit in den Studios, an Filmsets oder Sportstätten genießen viele auch wegen ihres ausgeprägten Spieltriebs Popularität. Während manche eine diskrete Leidenschaft für Sportwetten hegen, machen andere keinen Hehl aus ihrem Faible für lange und heiße Pokernächte.

Charle Sheen – Highroller

Der teils in Ungnade gefallene Hollywood Star und Schauspieler Charlie Sheen ist das perfekte Paradebeispiel eines amerikanischen Promis, dem der Ruf eines Lebemanns vorauseilt. Schon kurz nach Beginn seiner Filmkarriere in den frühen Achtzigern war er ein Star. Berühmtheit erlangte Sheen durch ernste Filme wie Platoon oder Wall Street sowie durch Komödien wie Hotshots.

Seine letzte große Filmrolle als Charlie Harper in der CBS-Sitcom Two and a Half Men schien ihm perfekt auf den Leib geschrieben. Denn wie im Film ließ es Sheen auch im echten Leben gerne mal so richtig krachen. Bei regelmäßigen Einsätzen im zwei- bis dreistelligen Tausend-Dollar-Bereich zählt Charlie Sheen eindeutig zu den Highrollern. Neben Casinospielen und Frauen haben es Charlie vor allem die Sportwetten angetan.

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Ben Affleck – der Kartenzähler

Auch Ben Affleck ist sowohl im Feld der Schauspielerei als auch des Glückspiels ein echter Hochkaräter. Er ist ein enger Freund von Matt Damon. Mit dem gemeinsamen Filmprojekt Good Will Hunting, landete er einen seiner künstlerisch größten Coups. Affleck sorgte im Jahr 2014 für Schlagzeilen, nachdem er in Las Vegas aus einem Casino geworfen wurden.

Er wurde bezichtigt, beim Spielen an einem Blackjack-Tisch die Karten zu zählen. In einem Interview mit dem amerikanischen Magazin Details gab er zu, eine eigene Methode des Kartenzählens entwickelt zu haben. In der Folge erhielt er in vielen amerikanischen Casinos dauerhaft Hausverbot.

Tobey Maguire – ein echtes Poker-Ass

Mit Kinoerfolgen wie Spiderman und seiner Mega-Rolle im Blockbuster der Der große Gatsby (2013) erlangte er weltweites Ansehen. Dass der leidenschaftliche Pokerspieler Tobey Maguire mehrfach an offiziellen Turnieren teilgenommen hat, ist allgemein bekannt. Doch 2011 machte der Herr der Karten dann mit einer Schlagzeile zum Thema Glücksspiel in der Presse die Runde.

Es hieß, er habe sich an illegalen Pokerrunden beteiligt, und er wurde dafür sogar angeklagt. Laut Gerüchten und allgemeinen Angaben von Insidern sowie Mitspielern war er ein ziemlich guter Pokerspieler und konnte Gewinne im hohen Millionenbereich einheimsen. Doch wie später offenbart wurde, handelte es sich beim Geldeinsatz eines seiner Gegenspieler teilweise um gestohlenes Kapital.

Molly Blooms Enthüllungen

Die amerikanische Sportlerin Molly Bloom wollte ihrer Karriere eine neue Richtung geben. Zwischen 2005 und 2009 war sie an Aktivitäten eines Untergrund-Pokerrings involviert. In Kalifornien übernahm sie zunächst einen Job als persönliche Assistentin eines Pokerspiel-Veranstalters. Später wurde sie selbst zur Organisatorin für VIP-Pokerrunden und führte recht hohe Buy-Ins im zwei- und später auch dreistelligen Tausend-Dollar-Bereich ein.

Wie man ihren später verfassten Memoiren entnehmen kann, befanden sich unter den Gästen weltbekannte Promis. Außer mit hochrangigen Bankern und Profi-Sportlern machte sie hautnahe Bekanntschaft mit diversen Persönlichkeiten der Hollywood-Elite wie beispielsweise den oben erwähnten Stars Ben Affleck, Matt Damon und Tobey Maguire sowie mit Leonardo DiCaprio.

In einem Interview mit dem amerikanischen People-Magazin von 2014 enthüllte Bloom, dass sie recht gut an den High-Stakes Pokerspielen der Stars verdient habe. Oft befanden sich Summen in Millionenhöhe in den Töpfen und entsprechend hoch fielen auch die Gagen der Event-Managerin aus. Viele der Spiele fanden abends in den Villen der Promis und Stars statt.

Die dunkle Seite der Medaille

Nach ihrer Aussage habe sie Tobey Maguire eines Abends von einer seiner hässlichen Charakterseiten kennengelernt. Maguire wollte sie erniedrigen und versprach ihr einen Tausend-Dollar-Chip als Trinkgeld. Dafür müsse sie lediglich wie ein Seehund bellen, der um einen Fisch bettelt. Sie lehnte dankend ab, doch er wollte nicht locker lassen.

2013 wurde die damals 36-jährige Bloom vom FBI verhaftet und anschließend für Beteiligung und Profit an illegalen Pokerspielen angeklagt. Im Jahr darauf wurde sie auf Bewährung verurteilt und kam mit einer relativ geringen Geldstrafe und Sozialstunden davon.

2014 erschien Molly Blooms Autobiografie Molly’s Game, in der sie zahlreiche pikante Details aus ihrer Zeit als Veranstalterin von Pokerrunden für Promis und Elite-Mitglieder im Untergrund enthüllt. 2017 wurde eine dramatische Filmadaption der Memoiren mit dem Titel Molly’s Game fertiggestellt. Zu sehen war dieser spannende Streifen auch auf Netflix.

(KT/AD)