Ukraine unter Beschuss: So wurde dieser arme Hund doch noch gerettet

Sophia VölkelSophia Völkel | 03.03.2022, 19:30 Uhr
Ein Wunder in Kriegszeiten: ein kleiner Hund überlebt Bombenhagel
Ein Wunder in Kriegszeiten: ein kleiner Hund überlebt Bombenhagel

Foto: UA National Police / Facebook

Die Menschen in der Ukraine bangen um ihr Leben, es gibt keinen Grund zum Lächeln - doch inmitten eines andauernden Krieges haben ukrainische Polizisten nun ein kleines Wunder erlebt. Auch das ist eine Seite der furchtbaren Kriegsverbrechen des russischen Faschisten Putin.

Es sind Momente, die einem das Herz zerreißen: Familien verlieren ihr Hab und Gut, ihr Dach über dem Kopf, Menschen flüchten vor Putins Truppen, Rettungskräfte, sowie auch die ukrainische Polizei sind im Dauereinsatz.

Polizei findet herrenlosen Hund in Auto

Inmitten dieser Katastrophe ist man dankbar für jedes kleine Wunder, dass einen neuen Hoffnungsschimmer erzeugt. Die ukrainische Polizei hat jetzt gezeigt, dass sie nicht nur mit aller Kraft versuchen Menschenleben zu retten, sondern dass sie auch die Tiere dort nicht ihrem Schicksal überlassen.

Gefunden wurde der kleine Kerl im Bezirk Mykolajiw im Süden der Ukraine mit Zugang zum Schwarzen Meer. Unklar,  wo Herrchen oder Frauchen nach einem Beschuss geblieben sind.

Ein Hund in der Ukraine hat den Bombenhagel überlebt

Foto: UA National Police / Facebook


Mutterseelenallein inmitten der Zerstörung

Der süße Vierbeiner saß einsam, allein und völlig verängstigt auf dem Beifahrersitz eines verlassenen und zerstörten Autos. Deutlich sind Einschüsse zu sehen. Das zierliche Hündchen blickt treu in die Kamera und kann es scheinbar selbst nicht glauben, dass sich ihm wieder Menschen angenommen haben. Der Wagen scheint gegen eine Barriere aus Mauerstücken und Sandsäcken gefahren zu sein, doch sonst ist die Gegend ringsherum offenbar verlassen.

Endlich in Sicherheit

Vorsichtig näherten sich die Polizeibeamten dem kleinen Wesen, reichten ihm langsam die Hand, damit erst mal geschnuppert werden konnte. Danach gab es dann noch ein paar Fotos auf dem Arm eines Polizisten.

Ukrainische Polizisten finden Hund in zerstörtem Gebiet

Foto: UA National Police / Facebook

Auf Facebook schrieben die Beamten zu den berührenden Bildern: „Eine zerstörte Straßensperre. Niemand im engsten Radius hat überlebt, nur der Hund blieb übrig.
Er hatte Angst vor dem Beschuss, ist aber nicht entkommen. Jetzt macht er Dienst mit uns – er wird die Region Bashtan und uns schützen, und wir werden ihn beschützen.
Der Hund wurde von der Polizei ins Bezirksamt gebracht. Wir denken darüber nach, wie wir ihn nennen sollen.“

Der Post endet kraftvoll: „Wir sind trotz aller Prüfungen unzerstörbar.“