Jada Pinkett Smith: So wichtig ist das Miteinanderreden im Bett

Paul VerhobenPaul Verhoben | 28.10.2021, 09:02 Uhr

IMAGO / Runway Manhattan

Jada Pinkett Smith ermutigt uns alle dazu, im Schlafzimmer doch bitteschön offen zu kommunizieren.

Die 50-jährige Schauspielerin ist seit fast drei Jahrzehnten mit ihrem Ehemann Will Smith verheiratet. Wie Jada in einer neuen Episode ihrer Talkshow „Red Table Talk“ enthüllt, hatte sie anfangs große Probleme, mit ihrem Partner offen über ihre intimen Bedürfnisse zu sprechen.

„Es ist schwer. Will und ich reden oft. Wir haben damit in einem sehr jungen Alter angefangen, als wir 22 Jahre alt waren. Deshalb hat mich der Teil der Verantwortung so sehr getroffen, denn ich denke, dass du erwartest, dass dein Partner weiß [was du brauchst], besonders wenn es um Sex geht. Es ist wie: ‚Nun, wenn du mich liebst, solltest du es wissen. Wenn du mich liebst, solltest du meine Gedanken lesen.‘ Das ist eine gewaltige Falle“, erläutert die zweifache Mutter.

Sagen, was man will

Die Annahme, dass ein Partner, selbst einer, der jahrelang lang das Bett mit dir teilt, intuitiv wissen könne, was einem in einer bestimmten Nacht/an einem bestimmten Tag sexuell gut tun könnte, sei sowohl töricht als auch unglaublich anstrengend, und zwar für beide Seiten, fügt sie hinzu. Aber auf der anderen Seite brauche es halt auch viel Mut, den Mund aufzumachen und jemandem deutlich zu sagen: „Ich will, dass du mich fünfmal an den Haaren ziehst und mich den Grinch nennst“.

Der Partner kann keine Gedanken lesen

Obwohl Jada Pinkett Smith und Will Smith beide Fans von offener Kommunikation seien, sei das trotzdem problematisch, da es beiden peinlich und „unangenehm“ sei, über ihre Bedürfnisse im Schlafzimmer zu reden. Man dürfe aber nicht davon ausgehen, dass der Partner „Gedanken lesen“ könne. „Es ist unangenehm, aber es ist zutiefst gesund. [Sex] ist etwas, über das wir nicht sprechen und gibt so viel Fantasie diesbezüglich“, fügt der Star im Gespräch mit Gwyneth Paltrow hinzu. (Bang/KT)